17. März 2015
Apolda

Gedenkwürdiges in Apolda

Nach dem Tod Otto von Bismarcks 1898 rief die Deutsche Studentenschaft dazu auf, im ganzen Land steinerne Ehrenmale aus Dank für den Schöpfer des Reiches zu errichten. Der „Bismarck-Verein“ in Apolda beschloss, den Bau eines eigenen Turmes auf der Mattstedter Höhe. Entwurf und Kostenanschlag sowie die spätere Bauleitung übernahm der Großherzogliche Baurat Günther ehrenhalber, den Auftrag zur Bauausführung erhielt die Apoldaer Fa. A. & C. Hornbogen. Ohne konkrete Nutzung kann der Turm, der tollen Aussicht wegen, von April bis September samstags, sonntags und feiertags, von 10 bis 18 Uhr, kostenfrei bestiegen werden.


Der Name Christian Zimmermann (1759-1842) steht heute für ein in aller Welt anerkanntes Unternehmen, das auch Apolda weithin bekannt machte – Dank seines kaufmännischen Geschickes und fortschrittlichen Denkens. Ihm zu Ehren wurde am 10. November 1892 ein bronzenes Denkmal errichtet.
Heute steht der Verleger Christian Zimmermann auf einem Sandstein-Postament auf dem Alexander-Puschkin-Platz und gilt als Symbolfigur des wirtschaftlichen Aufstieges der Textilbranche.
Spitze Ohren sowie ein schlanker und muskulöser Körperbau als Markenzeichen.


In der Teichgasse wurde mit dem Dobermann- Denkmal diesen Hunden, aber auch seinem Züchter, eine bleibende Erinnerung gesetzt. Karl-Friedrich-Louis Dobermann (1834 – 1894) verdiente sein Geld als Abdecker, Hundefänger, Polizeidiener und Vollzugsbeamter. Auf seinen Dienstgängen begleiteten ihn stets scharfe und
folgsame Hunde, von den Bürgern „Dobermannsche Hunde“ genannt. Der Entwurf des einzigen Denkmals in Europa stammt von der Bildhauerin Kerstin Stöckel aus Kapellendorf.

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