17. März 2015
Apolda

Ich fahr so gerne Rad: Der Ilmtal-Radweg

Von den Quellen der Ilm bei Stützerbach bis zur Mündung in die Saale bei Großheringen erstreckt sich der Ilmtal-Radwanderweg.
Bei leichtem bis mittleren Schwierigkeitsgrad geht es durch eine reizvolle und geologisch abwechslungsreiche
Landschaft – vorbei an Burgen, Schlössern und Kirchen, historischen Mühlen und idyllisch gestalteten Parkanlagen in den Ilm-Auen.

Gemeinden, die sich ihren ursprünglichen Charakter erhalten haben, laden mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Jeder Ort, von Allzunah bis Großheringen, hat seine eigene Geschichte zu bieten.

Schon Johann Wolfgang von Goethe hat in Stützerbach, der Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau, in Bad Berka und sowie der Klassikerstadt Weimar und deren Umland gewirkt. Überall sind seine Spuren und die vieler anderer deutsche Dichter und Denker zu besichtigen. Stadtilm, die „Stadt der sieben Wunder“, Kleinhettstedt mit der Kunst- und Senfmühle, Kranichfeld, die „Zwei-Burgen-Stadt“, Bad Berka, das „Goethe Bad im Grünen“ und Buchfahrt mit der überdachten Holzbrücke und der Mühle sind weitere Stationen auf der Tour.

Weimar, Kulturhauptstadt Europas 1999, ist umgeben von weiträumigen Schlossanlagen und Parklandschaften, für den kulturell interessierten Besucher eine wahre Fundgrube. Weiter ilmabwärts die Schlösser Tieffurt und Kromsdorf, das Wielandgut in Oßmannstedt, die Glockenstadt Apolda und Bad Sulza, die Kur- und Weinstadt
mit der Toskana Therme.

Empfehlenswert, als kulturelleBesonderheit, ist die Radtour zwischen Weimar und Bad Sulza auf Goethes Spuren „Von Gartenhaus zu Gartenhaus“ und die „Feiniger-Route“ in der Umgebung von Apolda.

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