17. März 2015
Apolda

Kulinarischer Dreiklang a la Baba

Okroschka, Kaldune mit Wareniki an Trüffelsoße und Tworoshniki – mit einem DreiGängeMenü aus russischen
Spezialitäten stellt sich das Kochquartett ‚Bei Seelenbinders‘ von der Regelschule ‚Werner Seelenbinder‘ in Apolda dem diesjährigen Motto des Schülerkochpokal ‚Date mit der Nachbarregion – Clever & Klimafreundlich‘.

Und weil das gar nicht so einfach ist, trainieren Emily Brand, Anastasia Kreis, Christina Hakopyan und Jesse Paulin seit Schuljahresbeginn einmal wöchentlich ihr Menü.
„Ich bin in Kasachstan geboren und habe so viel gelernt über unsere vielfältige Küche. Dadurch entstand auch die Idee, ein russisches Menü zu kreieren.
Im Laufe der Zeit haben wir dann auch Unterstützung von meiner Oma bekommen, die uns beim Üben über die Schulter geschaut hat und uns viele hilfreiche Tipps gegeben hat“, erzählt Anastasia, die auch gelegentlich zu Hause an den Herd darf. Da kocht sie allerdings deutsch.

„Auch ich habe so viel Neues dazu gelernt. Ich hatte vorher weder Okroschka, noch Wareniki selbst einmal ausprobiert. Die Idee kam von den Kindern und ich bin jetzt schon ganz stolz, wie selbständig sie alles erarbeitet haben“, erzählt Silke Löwig begeistert, die sich das Amt der Teambetreuung mit ihrer Kollegin Simone Reinhardt
teilt.

Ihre russischen Köstlichkeiten präsentieren die Apoldaer dem Kochmützen Juror Mike Oertel, Vorsitzender Bund der Köche Erfurt e.V.
Nach dem Kochen kam das Verkosten und danach die Bewertung. Am Ende errang das Team 84 von 100 Punkten und hofft, das die für das Erreichen der 2. Runde genügen. „Im Moment liegt nur ein Team mit 87
Punkten besser als wir. Wir sind also guter Hoffnung, dass wir bei den fünf Besten dabei sind und am 24. März in Runde zwei ein weiteres Mahl kochen dürfen“, sagt Silke Löwig.

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