27. Januar 2017
Apolda

Massenkarambolage auf A 4 bei Magdala mit acht Verletzten

Bei einem Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen sind gestern Abend auf der A 4 bei Magdala in Richtung Frankfurt/M. acht Personen leicht verletzt worden.


Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 54-jähriger Seat-Fahrer aus Frankfurt/M. auf dem linken Fahrstreifen auf den vor ihm fahrenden Fiat einer 28-jährigen Frau aus Weimar auf. Fast gleichzeitig kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen dem Seat und dem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden VW Polo einer 76-jährigen Frau aus Freiburg im Breisgau. Alle drei Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, wobei der VW Polo nach rechts schleuderte und auf dem Standstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Der Fiat und der Seat schleuderten nach links und berührten mehrfach die Betonmauer. Der Seat kam an dieser nach ca. 150m zum Stillstand.

Durch die Kollision kippte der Fiat auf das Dach
und kam im Bereich des rechten Fahrstreifen zum Liegen. Ein nachfolgender
62-jähriger Mann aus Erfurt umfuhr mit seinem VW Tiguan die verunfallten
Fahrzeuge und verringerte seine Geschwindigkeit. Ein 54-jähriger Mann aus
Suhl fuhr mit seinem Audi auf dem linken Fahrstreifen fahrend auf den VW
Golf eines 37-jährigen Mannes aus Siegen auf. Danach fuhr der Audi in den
auf dem Dach liegenden Fiat, wodurch dieser wieder auf die Räder gestellt
wurde. Der Audi kam danach von der Fahrbahn ab und an der rechten
Lärmschutzwall zum Stillstand. Der VW Golf schleuderte durch den
Straßengraben und zurück auf die Fahrbahn gegen den VW Tiguan,
wodurch sich beide Fahrzeuge überschlugen.

Alle Fahrzeugführer, außer der des VW Golf und Audi, und deren Insassen
wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die
Feuerwehren aus Jena, Bucha und Schorba waren im Einsatz. Der
Gesamtschaden beläuft sich auf 85.000 EUR. Die A 4 war knapp drei
Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde ab- und umgeleitet.

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