19. Juli 2019
Arnstadt

„Der Hund im Wolfspelz“

"Wieviel Wolf steckt im Hund?"

Heute gilt der Hund als der beste Freund des Menschen! Soviel ist wissenschaftlich gesichert- vermutlich haben Jäger und Sammler irgendwann damit begonnen, Wölfe zu zähmen und so den Beginn der Entwicklung zum Hund eingeleitet. Doch unklar war bisher, wo diese Freundschaft begann. Darüber diskutieren Forscher schon lange.
Der neuen Untersuchung zufolge lief der Übergang vom Wolf zum Hund vor 20.000 bis 40.000 Jahren ab, das geht aus einer der neuesten genetischen Analysen im hervor.
Die Forscher nahmen die DNA mehrerer Hunde aus der Jungsteinzeit und der Neuzeit unter die Lupe. Es zeigten sich große Übereinstimmungen der prähistorischen Hunde mit heute lebenden Tieren, schreiben die Forscher. „Sie schließen auf eine kontinuierliche Hundepopulation von der Jungsteinzeit bis zu heutigen Rassehunden“! Zwar sähen „Chihuahuas oder Deutsche Doggen“ und/oder wie hier im Bild „Deutscher Schäferhund „Bruno“ und „Französische Bulldogge „Peggy“ sicherlich ganz anders aus, als ihre Vorfahren vor Tausenden von Jahren. Auch wenn die Hunde im Habitus und der Optik sehr unterschiedlich erscheinen. „So sind diese aber genetisch alle überraschend ähnlich.“
Eckehard Dierbach (Plaue)

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