26. März 2021
Arnstadt

Unterschiedliche Sanierung von Wohngebieten mit Plattenbauten

Bevor der Abrissbagger kommt: Arnstadt und Rudolstadt im Vergleich

Im Arnstädter Wohngebiet Rabenhold hat der Abriss des „Leuchtturms“ begonnen. InRudolstadt geht man einen anderen Weg, Wohnraumerhaltung durch Teilrückbau und Vollsanierung. Foto: Andreas Abendroth

Von Andreas Abendroth

Unterschiedlicher kann man ein städtisches Wohngebiet nicht sanieren und aufwerten.

Unterschiedlicher kann man ein Wohngebiet nicht sanieren und aufwerten. Arnstadt und Rudolstadt im Vergleich
Foto: Andreas Abendroth

Während man in Arnstadts Wohngebiet Rabenhold die Plattenbauten abreist (Wohnblöcke Professor-Frosch-Straße) ist man im Rudolstädter Wohngebiet Volkstedt-West seit 2016 (2013 bereits im Wohngebiet Schwarza-Nord) einen ganz anderen Weg gegangen. Beispielsweise mit dem Teilrückbau der Plattenbauten auf drei Etagen. So wurden auch am Erich-Correns-Ring einige Geschosse der Plattenbauten abgetragen und so Wohnraum erhalten. Die erhaltene Bausubstanz wurde komplett durchsaniert, die Grundrisse der alten DDR-Wohnungen den heutigen Bedürfnissen und Standards, auch dem demografischen Wandel angepasst. Hinter den Häusern wurden zum Teil zusätzlich Mietergärten angelegt.

„Durch diese Rückbaumaßnahmen musste kein Wohnraum komplett vernichtet werden, konnte aber der Leerstand auf einem wirtschaftlich erträglichen Niveau gehalten werden“, wurde durch die RUWO betont.

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