3. Juli 2018
Artern

Ein Baum der Nachts schläft – schon mal einen gesehen ?

Der Seidenbaum auch Seidenakazie oder Schlafbaum, weil er nachts oder bei Trockenheit seine Blätter zusammenklappt, also „schläft“) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Albizia, die zur Unterfamilie der Mimosengewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört.

Seinen Namen erhielt der Seidenbaum wegen seiner vielen seidigen, cremeweißen, hell- bis dunkelrosa Staubblätter; sie sind bei diesen Blüten am auffälligsten.

Unter idealen Umständen erreicht der Baum eine Wuchshöhe von 6 bis 8 Metern.
Die wechselständigen und gestielten Laubblätter sind 20 bis 30 cm lang und zweifach gefiedert mit 4 bis 15 Paaren mehr oder weniger ungestielter Fiedern.
Die Blüten sind zwittrig. Die Kelchblätter sind zu einer etwa 3 bis 4 mm langen Röhre verwachsen mit nur kurzen Kelchzähnen. Sie besitzen nur zurückgebildete, verwachsene Kronblätter, die nur 7 bis 8 mm lang und außen behaart sind. Die 2,5 bis 3,2 cm langen Staubblätter sind zu einer Röhre verwachsen; sie ist etwa so lang wie die Kronröhre.

Die bis zur Reife behaarte und zuletzt hellbraune oder gelbliche Hülsenfrucht ist 7,5 bis 12,5 cm lang und etwa 1,5 bis 2,5 cm breit. Sie enthält acht bis zwölf Samen.
Diese Baumart ist winterhart bis etwa −15 °C.

https://de.wikipedia.org/wiki/Seidenbaum
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