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15. April 2011
Artern

Linsenernte

Linsenernte
Wärme und Wind ließen das Blattwerk am meterhohen Linsenkraut erst welken, dann fallen und schließlich verwehen. Gelbe Triebe, gestützt vom Reißig, trugen zahlreiche hell- bis dunkelbraune Hülschen. Mein Mini-Linsen- Beet im Maxi-Blumentopf hatte aufgehört, Zierde zu sein. Warme Spätsommertage hatten die Reife der Hülsenfrucht beschleunigt.
Die Wetterfrösche drohten mit Unmengen Dauerregen. Ich wollte meine Linsenernte trocken unter Dach und Fach bringen. Dabei verfiel ich dem Zählzwang. Aus drei Hülsen hatte ich im Herbst 2009 fünf Samen gewonnen, diese im Frühjahr der Erde anvertraut, die Sprösslinge gegossen, gehegt und gepflegt. Zum Herbstanfang 2010 war Linsenernte. Von den fünf Samen erntete ich 72 Linsenhülsen mit zwei oder selten mit nur einem Samen.
Ein guter Ertrag! Aber zur Linsensuppe reicht es noch nicht. Saatkörner werden nicht gekocht.

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