Die Bombe wurde entschärft! - meinanzeiger.de
5. Juni 2018
Blaulicht

Die Bombe wurde entschärft!

Bombenfund in Plauen - Update 23.40 Uhr

23.40 Uhr wurde die Bombe erfolgreich entschärft. Sämtliche Straßensperrungen sind inzwischen aufgehoben und die Anwohner konnten wieder in ihre Häuser zurückgekehren.

Am 5. Juni war in Plauen im Reusaer Wald eine 250-Kilo-Bombe mit zwei Zündern gefunden worden. Wegen fes Bombenfundes im Reusaer Wald begann gegen 18 Uhr die Evakuierung der Anwohner in dem betroffenen Bereich.

Um 22.45 Uhr wurde die Evakuierung abgeschlossen,
informiert die Stadtverwaltung. Mit der Entschärfung der Bombe wurde 23 Uhr beginnen.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehren Stadtmitte mit neun Kameraden, Neundorf mit ebenfalls neun Kameraden und Jößnitz mit acht Kameraden. Darüber hinaus 79 Polizisten sowie 32 Rettungskräfte 32 mit neun Rettungs- bzw. Krankentransportwagen und 30  Mitarbeiter der Stadt, insbesondere aus dem Bereich Ordnungswesen.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung von 16.15 Uhr: 
Bei allgemeinen Untersuchungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) wurde heute (5. Juni) im Reusaer Wald eine 250-Kilo-Bombe mit zwei Zündern amerikanischer Bauart gefunden. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung Plauen wurde umgehend hinzugezogen. Der KMBD aus Dresden ist bereits vor Ort.

Die Bombe soll voraussichtlich noch am heutigen Tag entschärft werden.

Dafür ist eine Evakuierung im Umkreis von rund 1000 Metern notwendig. Derzeit wird die Evakuierung vorbereitet. Anwohner im genannten Bereich müssen mit Straßensperrungen und Einschränkungen rechnen.

Von der Evakuierung Betroffene, die keine Ausweichmöglichkeit bei Freunden oder Familie haben, können sich in der Festhalle einfinden und aufhalten.

Auch der Bereitstellungsraum für die Einsatzkräfte befindet sich an der Festhalle (Parkplatz). hier befinden sich auch die Ansprechpartner für die Medienvertreter (Polizeipressesprecher Oliver Wurdak und die Pressesprecherin der Stadt Plauen, Silvia Weck)

Achtung!  Von der Evakuierung Betroffene müssen:

• Gas- und Elektrogeräte ausschalten,

• offene Feuerstellen (Herde, Öfen, Kamine etc.) löschen

• Absperreinrichtung für Gas, Wasser, Strom schließen

• Fenster schließen

• Häuser verschließen.

• wichtige Papiere und benötigte Medikamente mitnehmen

• Haustiere mitnehmen


Hintergrund:

Bei dem Gebiet handelt es sich um eine Verdachtsfläche. Das bedeutet, dass in diesem Bereich von einer Fachfirma im Auftrag des KMBD entsprechende Erkundungen mit Metalldetektoren durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden computergestützt ausgewertet und Verdachtspunkte fixiert. An diesen Punkten wird anschließend gegraben. Bei diesen Grabungen wurde der genannte Sprengkörper gefunden.

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