7. September 2022
Blaulicht

Freie Wähler Politiker demonstrieren gegen LGBTQ-Feindlichkeit und falsche Toleranz

Köln / NRW Mahnwache für getöteten Malte C.

(Köln/NRW) Unter dem Motto „Kein Veedel für falsche Toleranz“ haben Vertreter der Bezirksvereinigung Mittelrhein der Partei FREIE WÄHLER, am Dienstag vor dem Kölner Dom Flagge gezeigt  gegen jedwede Form von Gewalt und Hass. Dort vor dem Dom haben auch weitere Gruppen eine Mahnwache für den kürzlich durch „tödliche Gewalt“ beim CSD Münster ums Leben gekommenen Trans-Mann Malte C. abgehalten.

Wie verschiedene Medien berichten, soll der Hauptverdächtige, ein russlandstämmiger Asylbewerber aus queerfeindlichen Motiven gehandelt und das Opfer auf offener Straße zusammengeschlagen haben, sodass dieser ins Koma fiel und kurze Zeit später verstarb. Der Bezirksvorsitzende der Partei FREIE WÄHLER zeigt sich heute erschüttert über diese Tat und fordert von der Politik scharfe Konsequenzen: „Ich fordere schon lange, dass die Politik endlich den Opferschutz stärker in den Mittelpunkt rückt. Bei solchen Übergriffen immer nur von Einzelfällen zu sprechen ist falsch. Wir brauchen mehr Erlichkeit in der Debatte um falsch verstandene Willkommenskultur. Nicht jeder der nach Deutschland kommt, hat die Werte unseres Grundgesetzes auch verstanden. Zuwanderern aus Kulturkreisen in denen LGBTQ-Menschen verfolgt, diskriminiert, oder gar getötet werden, fehlt es manchmal an Respekt gegenüber diesen Menschen. Das bedeutet zwar nicht, dass Migrantinnen oder Migranten automatisch zu Gewalttätern oder gar Mördern werden. Dennoch liegt der Verdacht nahe, dass ein Zusammenhang besteht zwischen kultureller Prägung und Gewaltbereitschaft gegenüber sexuellen Minderheiten. Zur Verbesserung der Lage gehört es halt auch, dass konsequent abgeschoben wird, wenn die Sachlage klar ist. Daneben brauchen wir endlich eine ausdifferenzierte Kriminalitätsstatistik und die Erfassung der Täter nach Herkunft und kulturellem Hintergrund. Nur so können wir sowohl Fehler bei der Integration vermeiden, als auch den Opferschutz verbessern“. erklärt Torsten Ilg.  (FWM)

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