24. Mai 2022
Box-Story

Burgruine Reichenfels

Reisetipp für Natur- und Ruhesuchende mitten in Deutschland

Hohenleuben: Die Burgruine Reichenfels ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage bei Hohenleuben im Landkreis Greiz in Thüringen. Die Ruine dieser Spornburg und die sie umgebenden öffentlichen und privaten Gebäude bilden den Hohenleubener Ortsteil Reichenfels. Auf der Höhe (knapp 400 m über NN) zwischen den Tälern der Triebes und der Leuba liegt das Städtchen Hohenleuben. Die Stadt wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte im ausgehenden Mittelalter zum Herrschaftsgebiet der Vögte von Weida. Von der ehemaligen Burg stehen heute nur noch die Mauern, von denen aus der Besucher einen grandiosen Blick über das Tal der Triebes geboten bekommt.

Neben mehreren Flächennaturdenkmalen und geschützten Landschaftsbestandteilen ist das Gebiet zwischen Triebestal und Hohenleuben als Landschaftsschutzgebiet „Burgruine Reichenfels“ geschützt.

Auf dem Hof befindet sich das vom bereits 1825 gegründeten Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben geschaffene Heimatmuseum Hohenleuben-Reichenfels. Das Museum Reichenfels gehört zu den ältesten Museen Deutschlands.In diesem wird auch die Geschichte der Burg – zum Teil anhand von Funden – dargestellt. Ein kleiner Teil des Hofes hat ein Zeltdach für regensichere Freiluftveranstaltungen.

Nicht nur die Ausstellungen im Museum – auch die Außenanlagen sind sehenswert. Reizvoll ist die Burgruine Reichenfels, deren noch erhaltene Mauern aus dem 12. Jahrhundert stammen. Neben dem alten Pächterhaus (heute Gaststätte) und dem Forsthaus (heute Wohnhaus) gehören auch die Reste eines ehemaligen Landschaftsparkes wie das sagenumwobene Sandsteinkreuz und das klassizistische Sandsteintor dazu.

Impressionen in der Galerie

Auch interessant