15. April 2021
Eichsfeld

Neue Werke von Werner Löwe im Literaturmuseum

Werner Löwe: Im Garten des Dichters, 2020 Foto: Stadtverwaltung Heilbad Heiligenstadt

Heilbad Heiligenstadt. Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ zeigt in einer neuen Sonderausstellung Bilder, Grafiken und Collagen des Heiligenstädter Bildhauers Werner Löwe. Die Ausstellung trägt den Titel „Im Garten des Dichters. Zeichnungen und Collagen“ und wird am Sonntag, den 18. April 2021, digital eröffnet. Die Ausstellung ist nach Wiedereröffnung des Museums bis zum 05. September 2021 zusätzlich auch vor Ort zu sehen.

Neue Arbeiten werden der Öffentlichkeit präsentiert

Die Schau stellt 48 Werke von Werner Löwe vor, die sich schwerpunktmäßig mit den Dichtern Heinrich Heine und Theodor Storm beschäftigen. 14 großformatige Collagen widmen sich Heine und seinem Werk, etwa dem bekannten Lied von der Loreley aus dem Jahre 1824. Theodor Storm ist mit 18 Bildern vertreten, in denen Texte, Fotomontagen und Zeichnungen verwoben sind. Diese neuen Arbeiten Löwes werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Chance allen Interessierten die Kunst nach Hause zu bringen

Museumsleiter Dr. Gideon Haut freut sich, auf digitalem Wege die neue Sonderausstellung zu eröffnen: „Da unser Haus für den Publikumsverkehr derzeit leider noch geschlossen ist, haben wir hier die Chance, allen Interessierten unabhängig von Wohnort oder Öffnungszeiten die Kunst nach Hause zu bringen. Sie alle können nun so lange sie möchten die Werke ansehen, niemand stellt sich zwischen Sie und den Bilderrahmen!“ Der 3D-Rundgang hat seine ganz eigenen Vorzüge, denn es stehen mehr Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken bereit – im Video- und Audioformat. So kommen neben Museumsleiter Gideon Haut auch Volontär Johannes Pilz und der Künstler Werner Löwe selbst zu Wort.

Malerei, Grafik und Computercollagen

Werner Löwe ist seit 2015 im Rentenstand, aber weiterhin freiberuflich als Künstler tätig. 2018 hat er sein Atelier im Alten Rathaus aufgelöst und arbeitet seither nicht mehr mit figürlichen Objekten, sondern beschäftigt sich mit Malerei, Grafik und Computercollagen. Die Ausstellung war zunächst für Anfang November geplant, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden.

Weitere Infos unter: www.stormmuseum.de

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