16. Juli 2021
Eichsfeld

Online-Event 25 Jahre Alternativer Bärenpark Worbis

Bärin Maika (Foto: Alternative Bärenpark Worbis)

Vor 25 Jahren wurde der erste Bärenrefugium in Deutschland eröffnet. Am 30. Juli findet dazu online eine Jubiläumsveranstaltung statt. Die Initiatoren geben einzigartige Einblicke in die Historie, in die Visionen für die Zukunft und stehen für einen Live-Talk zur Verfügung.

Es war an einem verregneten Novembertag 1995, als das Schicksal der Bärin Maika zur Gründung des ersten Bärenrefugiums in Deutschland führen sollte. Im Folgejahr begannen die Bauarbeiten zum Alternativen Bärenpark Worbis. Die Idee – misshandelten Bären ein naturnahes Zuhause zu bieten. Mittlerweile ist aus dem wegweisenden Projekt im Eichsfeld die Stiftung für Bären entstanden, eine international agierenden Wildtier- und Artenschutzorganisation.

Am 30. Juli findet ein Online-Event zum 25jährigen Jubiläum statt. Von 19 bis 21 Uhr werden die Initiatoren des Projekts aus dem Nähkästchen plaudern, besondere Momente Revue passieren lassen und einen Ausblick in die Vorhaben der nächsten Jahre geben. Dies wird mit exklusiven Archivmaterial untermalt. Zudem wird es eine Live-Talk Runde geben, in der die TeilnehmerInnen interaktiv mitwirken können. Die Kosten für die Live-Talk Runde betragen 30 Euro und es wird ein internetfähiges Gerät und eine stabile Verbindung benötigt. Es ist eine vorherige Anmeldung über ngothe@baer.de nötig.

 

Über die Stiftung für Bären

Die Stiftung für Bären setzt sich für nachhaltigen Tierschutz und ein Wildtierverbot in Zirkussen sowie gegen die Züchtung von Wildtieren in Gefangenschaft ein. Bildung, Aufklärung und eine clevere Alternative zeigen den Weg in eine Gesellschaft, die im Einklang mit der Natur lebt. Aus dem 1995 gegründeten Aktion Bärenhilfswerk e.V. hervorgegangen, betreibt unsere gemeinnützige Stiftung zwei Parks.

1996 entstand der Alternative Bärenpark Worbis, in dem weltweit das erste Mal Bären und Wölfe in einem Tierschutzprojekt in interaktiver Gemeinschaftshaltung verhaltensgerecht betreut werden.

Seit 2010 besteht der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, in dem sich Braunbärin Jurka, Mutter des 2006 erschossenen Bruno, und die erste Auffangstation für verwaiste Bärenwelpen Europas befindet. Außerdem beherbergt er zwei Eurasische Luchse. Ebenfalls 2010 rief die Stiftung für Bären das Projekt „Luchs – ein Waldgeist kehrt zurück“ ins Leben, eine Aufklärungsaktion für die Rückkehr wildlebender Luchse in Nordthüringen

Auch interessant