8. April 2021
Eisenach

Im Vereinsheim geht’s voran

Die SG Hötzelsroda bei Eisenach modernisiert ihre Anlagen

Eric Hildebrandt (Mitte), der Vorsitzende der SG Hötzelsroda, freut sich mit den Förderern Tino Richter (li.), Vorstandsvorsitzender der Wartburg-Sparkasse, und Michael Klostermann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Eisenacher Stadtrat, die Trikots der Nachwuchsteams hochhalten und damit auch die Bedeutung der Nachwuchsarbeit untermauern. Foto: Thomas Levknecht

Eric Hildebrandt, der Vorsitzende der SG Hötzelsroda, ist freudig gestimmt. Im dringend sanierungsbedürftigen Vereinsheim am Sportplatz des Eisenacher Ortsteiles geht es voran. Nach der Heizungsanlage wurden kürzlich der Sanitärbereich und der Zugangsflur auf Vordermann gebracht. Die Wartburg-Sparkasse hat die Heizungsanlage mit 4000 Euro und den Sanitärbereich mit 2000 Euro unterstützt.

Viele Spenden für die Sportgemeinschaft

Michael Klostermann, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Eisenacher Stadtrat, hat seine Aufwandsentschädigungen gespendet, für beide Aktionen jeweils 500 Euro, zusammen also 1000 Euro. Er und Tino Richter, der Vorstandsvorsitzende der Wartburg-Sparkasse, überzeugten sich kürzlich vom Fortgang der Arbeiten im Vereinsheim der SG Hötzelsroda, das auch vom Kirmes- und Kulturverein genutzt wird. Fliesenleger Jörg Büchner von der gleichnamigen Firma, ein „Edelfan“, so Eric Hildebrandt, hat auf die Lohnkosten verzichtet. „Die Vereinsmitglieder haben natürlich tatkräftig mit angepackt“, berichtet Eric Hildebrandt. Die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWG) hat für die Sanierung der Sanitäranlagen 1500 Euro überwiesen.

Ohne Corona 200 Zuschauer bei Heimspielen

Die SG Hötzelsroda, bis dato mit der Sparte Fußball, zählt aktuell 85 Mitglieder. Neben der Männermannschaft nehmen vier Nachwuchsteams am Spielbetrieb teil. „Die Mitgliederzahl ist stabil. Demnächst könnten 15 Volleyballer hinzukommen“, wirft Eric Hildebrandt, seit fünf Jahren der Vereinsvorsitzende, den Blick nach vorn. Die Corona-Pandemie verhindert den Spielbetrieb und das Vereinsleben. „Zu unseren Heimspielen kommen bis zu 200 Zuschauer. Wir organisieren viele Festivitäten, finanzieren daraus die jährlich anfallenden Nebenkosten für unser seit 1961 in Vereinshand befindliches Vereinsheim in Höhe von 7.500 Euro“, berichtet Eric Hildebrandt. „Der gemeinsame Sport und die gemeinschaftlichen Feste fehlen uns allen doch sehr“, betont der Vereinsvorsitzende. Er hat die Dachsanierung des Vereinsheimes schon auf der Agenda, hofft dafür auf Lottomittel des Freistaates Thüringen.

Von Th. Levknecht

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