Massentierhaltung stoppen - meinanzeiger.de
6. Oktober 2019
Eisenach

Massentierhaltung stoppen

Viele Menschen können diese Bilder aus Mitleid mit den Tieren in der Massentierhaltung einfach nicht mehr ertragen, sie drohen daran zu zerbrechen. Dies wird bislang überhaupt nicht als volkswirtschaftlicher Schaden in Erwägung gezogen.

Artgerechte Tierhaltung ist für uns nicht verhandelbar. Die Massentierhaltung auch noch staatlich zu subventionieren ist für uns ein „No-Go“ und ein Skandal. Stattdessen: Landwirte sollen unabhängig von ihrem Einkommen, aber gestaffelt nach ihrem Engagement für den Arten-, Umwelt-, Tier- und Naturschutz bei Ernteausfällen finanzielle staatliche Unterstützung (Dürrehilfe) erhalten. Landwirte, die Blühstreifen, Streuobstwiesen oder Brachflächen anlegen, sind höher oder zusätzlich zu entschädigen, als die Landwirte, die neben der Intensivtierhaltung nur kleine Flächen zur tatsächlichen Bewirtschaftung von Land nutzen und/oder beispielsweise Futtermais anbauen statt Getreide oder Gemüse.

Weiter kann es keinem Fleischesser egal sein, wenn das Fleisch Zusätze enthält, die dort einfach nicht hingehören oder wenn Tiere für den menschlichen Verzehr gequält und gefoltert werden wie es in den Tierfabriken (der Begriff Bauernhof verbietet sich hier) gang und gäbe ist.

Kaum jemand würde Fleisch essen im Wissen, dass es resistente Keime, Antibiotika oder Wachstumshormone enthält, sein Essen also krank macht. Man hofft immer darauf, dass „sein“ Schnitzel aus dem Supermarkt diese Stoffe nicht enthält. – Was für ein Irrtum!

Wir fordern die Subventionierung zu beenden und Massentierhaltung in Thüringen zu verbieten!

Eine gesunde Ernährung ist auch ohne oder mit wenig tierischen Produkten möglich. Ein hoher Anteil an Gemüsen/Früchten, an Nüssen oder an Vollkornprodukten in der Ernährung trägt wesentlich zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit bei.

Der Konsum von pflanzlichen – zu Lasten tierischer Nährstoffe ist für alle ein Gewinn. Das Angebot nicht-tierischer Ernährungsmittel zu erhöhen und zu verbessern, ohne dass Einbußen bei Entscheidungsfreiheit, Genuss und Bequemlichkeit hingenommen werden müssen, ist Aufgabe einer verantwortungsbewussten Landwirtschaft.

Unsere Forderung: Abschaffung der Mehrwertsteuer auf vegane Lebensmittel.

„In Thüringen ist die Erkenntnis noch nicht angekommen und hat sich durchgesetzt, dass industrielle Tierproduktion alles andere als sinnvoll ist. Die Transportwege bis zur Vermarktung sind viel zu lang, flüssige und gasförmige Emissionen sind viel zu hoch, die erzeugten Lebensmittel sind von minderwertiger Qualität oder auch durch viel zu hohen Einsatz von Medikamenten schädlich für die Gesundheit der Verbraucher.

Trotz allem boomen die Schlachtfabriken in Thüringen mit steigender Tendenz. Rund 780.000 Schweine und rund 1,8 Mio. Legehennen müssen unter meist katastrophalen Bedingungen in Thüringen ihr Dasein fristen. Der berüchtigte Schweinestall in Aschara ist nur ein Beispiel für sinnlose Tierquälerei abseits von jeglichem Verständnis.

Wir brauchen mehr Stimmen im Landtag, die für die Tiere sprechen. Die Massentierhaltung ist in vielerlei Hinsicht nicht mehr tragbar. Es muss damit Schluss sein! TIERSCHUTZ hier!“, so Andi Biernatkowski, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2019 in Thüringen der Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL -TIERSCHUTZ hier!

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