8. Januar 2014
Eisenach

Stilles Refugium

Für Ausflügler, Camper und auch für Angler ein lohnendes Ziel



Schon im Mittelalter befand sich an der Stelle, die heute von dem Stausee unweit von Wangenheim eingenommen wird, ein rund 45 Hektar großer See in einer natürlichen Senke. Nach dessen Trockenlegung um 1700 wurde das Gebiet 1840 bis 1880 als Torfstich genutzt. In der Folgezeit nutzte man das Gebiet als Grünland. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde auch diese Nutzung eingestellt. Infolgedessen entwickelte sich ein artenreiches Feuchtgebiet. Von 1976 bis 1978 wurden durch die Aufschüttung von Dämmen die zufließenden Bäche Mittagswasser, Töllbach und ein namenloser kleiner Bach aus Richtung Westen aufgestaut und bilden seitdem den Stausee. Diese Talsperre wurde ursprünglich zur Bewässerung der umliegenden Felder errichtet.

Heute dient sie vorrangig der Erholung. Und auch Angeln ist gut möglich. Immerhin wurde hier im Sommer 2010 ein knapp zwei Meter langer und gut 45 Kilogramm schwerer Wels aus dem Wasser gezogen. Das soll der mit Abstand größte Fisch gewesen sein, der jemals im Stausee gefangen wurde. Außerdem befindet sich direkt am See ein ausgedehnter Campingplatz mit einer Ausflugsgaststätte.

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