17. August 2012
Erfurt

Ansichtssache: Die Aufpäppel-Verfolgung

Der Lebertran-Löffel meiner Mutter verfolgt mich immer noch. Das abendliche Ritual war in meiner Kindheit ein Grauen. Igittigitt!

Später wurden die Aufpäppellversuche appetitlicher. In der Pubertät gab es Eigelb mit Kakao und Zucker aufgeschlagen und Lieblingsspeisen en gros. Lecker!

Die Krönung in meiner Arbeitswelt: Meine Wirtin brachte mir stetig einen mit Wachteleiern geshakten halben Liter Pils oder einen Schoppen Rotwein. Genüsslich!



Auch heute werde ich noch verwöhnt. Ganz neidisch blicken meine Kollegen auf meinen proppevollen Mittagsteller in La Cantina. Hmmm!

Die Frauen meinen es wirklich gut mit mir. Ich liebe das so! Doch alles war umsonst: Ich kann essen, was ich will, ich nehme einfach nicht ab. Werden Sie auch genudelt?

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