18. Dezember 2015
Erfurt

Ansichtssache: Spielsüchtig

Mein Spielkamerad Uwe geht nicht mehr arbeiten. Er geht spielen. Gemeinsam spielen wir uns den kommenden Montag schön. Es hilft sogar.

Das Spielgerät


Vergnügt und spritzig starte ich in den ersten Werk(spiel)tag. Im Spielzimmer stürze ich mich auf die Spielgeräte – das Spiel beginnt.

Die Spielverderber


Doch bald merke ich, dass es auch Spielverderber gibt. Kein Baustein passt auf den anderen, kein Puzzle lässt sich lösen. Ich kann kein Förmchen füllen, da der Sand spärlich rieselt. Verstecken spielen hilft da wenig. Einige scheinen auf Zeit oder den Unschuldigen zu spielen, andere betreiben ein schräges Doppelspiel.

Die Gegenspieler


Ich schlüpfe in die Rolle des Spielmachers, da erste Mitgamer plötzlich falsch spielen.

Das böse Spiel


Der Spielleiter erläutert nochmals die Regeln. Und sagt zu mir: Machen sie ihr Spiel! Jetzt beginnt Mensch ärgere dich nicht bei anderen. Sie zeigen gute Miene zum bösen Spiel. Doch plötzlich streikt die Spielkonsole. Das Spielende droht.

Das Kinderspiel


Doch dann fallen die Würfel neu. Ich liege wieder spielend vorn. Von wegen „Game over„! Die Spielleidenschaft siegt. Der Kreisel pfeift, die Rochade gelingt, die Kugel rollt – die entscheidende Spielphase läuft. Noch ein Spielzug. Eingelocht. Gewonnen!

Das Spiel ist aus


Ohne Spielschulden verlasse ich den Spielort. Uwe, spielen ist so spannend. Hoffentlich erhöht sich nicht das Spielrisiko. Ich will auf keinen Fall kommende Woche zum Zocker werden.


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