Ansichtssache: Spielsüchtig - meinanzeiger.de
18. Dezember 2015
Erfurt

Ansichtssache: Spielsüchtig

Spielen bringt Freude

Spielen bringt Freude

Mein Spielkamerad Uwe geht nicht mehr arbeiten. Er geht spielen. Gemeinsam spielen wir uns den kommenden Montag schön. Es hilft sogar.  

Vergnügt und spritzig starte ich in den ersten Werk(spiel)tag. Im Spielzimmer packe ich mein Spielgerät Laptop aus. Das Spiel kann beginnen.  

Doch bald merke ich, dass es auch Spielver­derber gibt. Kein Baustein passt auf den anderen, kein Puzzle lässt sich lösen. Ich kann kein Förmchen füllen, da der Sand spärlich rieselt. ­­Ver- stecken­ spielen hilft da wenig.  

Ich schlüpfe in die Rolle des Spielmachers, da erste Mitgamer plötzlich falsch spielen. Der Spielleiter erläutert nochmals die Regeln. Jetzt beginnt Mensch ärgere dich nicht. Plötzlich streikt die Spielkonsole. Das Spielende droht.  

Dann fallen die Würfel neu. Ich liege wieder spielend vorn. Von wegen „Game over“! Die Spielleidenschaft siegt. Der Kreisel pfeift, die Kugel rollt, die Rochade gelingt, – die entscheidende Spielphase läuft. Noch ein Spielzug. Eingelocht. Ich bin Spielmüde. Doch ein Strike fördert meinen Spieltrieb erneut.  

Ohne Spielschulden verlasse ich den Spielort. Uwe, spielen ist so spannend. Am Montag steigere ich das Spiel­risiko. Ich gehe zocken.


Mein Spielkamerad Uwe geht nicht mehr arbeiten. Er geht spielen. Gemeinsam spielen wir uns den kommenden Montag schön. Es hilft sogar.

Das Spielgerät


Vergnügt und spritzig starte ich in den ersten Werk(spiel)tag. Im Spielzimmer packe ich mein Spielgerät „Laptop“ aus. Das Spiel beginnt.

Die Spielverderber


Doch bald merke ich, dass es auch Spielverderber gibt. Kein Baustein passt auf den anderen, kein Puzzle lässt sich lösen. Ich kann kein Förmchen füllen, da der Sand spärlich rieselt. Verstecken spielen hilft da wenig. Einige scheinen auf Zeit oder den Unschuldigen zu spielen, andere betreiben ein schräges Doppelspiel.

Die Gegenspieler


Ich schlüpfe in die Rolle des Spielmachers, da erste Mitgamer plötzlich richtig falsch spielen. Einige mobben: Der will nur Chef spielen und plustern sich zu fighterfahrenen Gegenspieler auf. Höre ich da etwa eine Anspielung neraus? Dort möchte ich gern mal Mäuschen spielen.

Das böse Spiel


Der Spielleiter erläutert nochmals die Regeln. Und sagt zu mir: Machen sie ihr Spiel! Jetzt beginnt Mensch ärgere dich nicht bei anderen. Sie zeigen gute Miene zum bösen Spiel. Doch plötzlich streikt die Spielkonsole. Das Spielende droht.

Das Kinderspiel


Dann fallen die Würfel neu. Ich liege wieder spielend vorn. Das war doch ein Kinderspiel. Von wegen „Game over„! Die Spielleidenschaft siegt. Der Kreisel pfeift, die Rochade gelingt, die Kugel rollt – die entscheidende Spielphase läuft. Noch ein Spielzug. Eingelocht. Plötzlich: Ich bin Spielmüde. Doch ein Strike entfacht meinen Spieltrieb erneut.  

Das Spiel ist aus


Ohne Spielschulden verlasse ich den Spielort. Uwe, spielen ist so spannend. Kommenden Montag steigere ich das Spiel­risiko. Ich gehe mal richtig zocken.



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