Bundeskanzlerin Merkel: Heuchelei auf Wahlplakaten - meinanzeiger.de
10. September 2017
Erfurt

Bundeskanzlerin Merkel: Heuchelei auf Wahlplakaten

Ausgerechnet Frau Merkel lässt sich auf Wahlplakaten vor der Deutschlandfahne ablichten. Dieselbe Merkel, die auf der Siegesfeier
nach der Bundestagswahl 2013 die Annahme der Fahne mit angewiderter
Miene verweigerte.

Und was steht auf jenen Plakaten geschrieben?

„Für eine starke Wirtschaft und sichere Arbeit“
„Für Sicherheit und Ordnung“


Der erste Slogan ist quasi der Prototyp einer politischen Pauschal-Phrase. Allgemeiner und unverbindlicher geht es kaum. 

Der zweite Spruch wirft die Frage auf, wer denn Ordnung und Sicherheit im
Lande im Zuge einer kopflosen Moralpolitik geopfert hat. Unter Merkels
Regierung kamen all jene nach Deutschland, die nun an den Grundfesten
unserer Rechtsstaatlichkeit rütteln. Erst kräftig im Hause zündeln und
dann nach der Feuerwehr rufen. Damit kommen wir zum nächsten Plakat:

„Denen den Rücken stärken, die für uns stark sind“

Jahrelang wurde der Polizeiapparat unter Sparzwängen zusammengeschrumpft. Nun
werden die Beamten mit einer ausufernden Kriminalität und ständig lauter
werdenden Rufen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen an die Grenzen
ihrer Belastbarkeit gebracht. Als Dank dafür dürfen sie sich in
fragwürdigen Polit-Talkshows für ihre Einsatzstrategie beim G20-Desaster
in die Mangel nehmen lassen. 80 Prozent der schwedischen Polizeibeamten
denken ernsthaft darüber nach, den Job zu wechseln. Wie viele sind es
mittlerweile in Deutschland? Die Verbrechensrate ist inzwischen derart
hoch, dass die Polizei kleinere Delikte nur noch aufnimmt und verwaltet,
zur Aufklärung selbst aber kaum noch die nötigen Kräfte hat.

Frau Merkel: dies ist an Heuchelei nicht zu überbieten!

Wer immer noch nicht merkt, wohin wir mit dieser Frau als Kanzlerin steuern, dem ist wirklich nicht zu helfen. Ideologie ist mit Argumenten und Vernunft nicht beizukommen, nur mit individueller Erfahrung. 
Die zu schluckende Pille wird bitter sein.

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