17. August 2018
Erfurt

Das Wunder des Wassers

Worte zum Sonntag

Der heiße Sonnensommer brachte uns milde Abende und tropische Nächte. Harte Zeiten für Kranke und Leute im Beruf. Doch nach Sonnenuntergang wurden Erinnerungen an Urlaubs­zeiten am Mittelmeer wach. Mir fallen Spanien, Griechenland, Ägypten und Israel ein. Überall dort und gerade im Land der Bibel bewegt seit Urzeiten die Menschen eine Frage: Haben wir Wasser?

Unser blauer Planet hat genug davon. Eigentlich sollte er nicht „Erde“ heißen, sondern „Wasser“, denn er hat mehr Wasserflächen als Land.
Wir Menschen kommen im Fruchtwasser auf die Welt. Und wir bleiben eine wässrige Angelegenheit. Rund 70 Prozent unseres Körpers sind einfach nur Wasser. Und gerade in den heißen Tagen war zu spüren: Weniger essen, das geht. Wenig trinken, das ist lebensgefährlich. Jesus ließ sich am Jakobsbrunnen Wasser schöpfen und sagte der Frau dort: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ (Johannes 4,13+14)

Jesus verspricht kein Wunderwasser. Er spricht vom Wunder des Glaubens, das unseren Lebensdurst stillt. Wer mit Jesus durchs Leben geht, wird Kraft schöpfen. Viele Menschen bekennen, dass ihnen in heißen Lebenslagen dieser Glaube Zuversicht gab.

Gesegnete Zeit

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