5. Oktober 2020
Thüringen

Die superschnelle Kürbissuppe

Serie: Iss dich ­glücklich

Schnell zubereitet und ­einfach köstlich zu dieser ­Jahreszeit: Die Kürbissuppe. Die kurz vor dem Servieren aufgestreute Kresse ist das I-Tüpfelchen vor dem Genuss – für das ­Auge ebenso wie für die ­Geschmacksnerven. Foto: Karina Both-Peckham

Easy-peasy Hokkaido: Dieses Rezept ist perfekt für alle, die wenig Zeit haben und trotzdem selbst gekochte Kürbissuppe genießen möchten.

Diese Suppe ist nicht ­deshalb besonders, weil sie ­unglaublich ausgefallen ist. Sie ist deshalb besonders, weil sie so unglaublich simpel gelingt. Vielleicht sogar die ­schnellste frisch gekochte Kürbissuppe, die Sie jemals probiert haben, denn sie ­gelingt jedem in unglaublichen 13 Minuten. Los geht’s.

Rezept für Express-Kürbissuppe
Für vier Portionen, Zubereitung: circa 13 Minuten

 

Die Zutaten:

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis, circa 600 g
  • 100 ml Sahne, ggf. laktosefrei (paleo & vegan: Kokosmilch)
  • 4 gehäufte TL gekörnte ­Brühe nach Wahl (Gemüse- oder Bio-Hühnerbrühe)
  • Kresse zum Dekorieren

 

Zubereitung:

  1. Kürbis waschen und Schale ringsherum mehrfach mit einer Gabel ein­stechen.
  2. Jetzt kommt die Express-Garmethode: Freund und Helfer ist die Mikrowelle. Kürbis im Ganzen circa 7 bis 9 Minuten auf höchster Stufe in der Mikrowelle garen (variiert je nach Größe) und danach circa 1 Minute ruhen lassen.
  3. Kürbis halbieren (Vorsicht: heiß), Kerne mit einem Löffel herauslösen (gelingt gegart ganz leicht), Kürbis in dicke Spalten schneiden und diese mit Schale (ist beim Hokkaido essbar) in einen ­hitzebeständigen Mixer geben.
  4. Sahne oder Kokosmilch und gekörnte Brühe hinzugeben und pürieren. Dabei schrittweise bis zum Erreichen der gewünschten Konsistenz ein wenig heißes Wasser aus dem Wasserkocher nachgießen und Mixer noch einmal einschalten (Deckel nicht vergessen), um alles unterzumengen.
  5. Kürbissuppe mit Kresse garniert servieren.

Gut zu wissen:
Gelingt glutenfrei, ggf. laktosefrei, Lowcarb (Kürbis ist aufgrund langkettiger Kohlenhydrate ­lowcarb-tauglich) und mit Kokosmilch auch paleo und vegan.

Tipp:
Mikrowellen sind besser als ihr Ruf, weshalb ich sie privat gern mal für schnelle Gerichte nutze. Sie machen nichts anderes, als Wasser­moleküle zum Schwingen zu bringen, die Reibung erzeugt Wärme, die Wärme gart das Lebensmittel. Dieser Vorgang verändert die Strukturen der Lebensmittel nur insoweit, wie jede andere Form der ­Erhitzung auch – und ist in vielen Fällen sogar schonender, als das Garen in Topf oder Pfanne.

Für alle, die Mikrowellen dennoch nicht mögen: Der Kürbis kann auch wie folgt gegart werden. Halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl für ca. 30 bis 40 Minuten bei 180° Grad Umluft in einer Auflaufform im Ofen ­backen. Oder Kürbis in kleine Würfel geschnitten zirka 30 Minuten mit Wasser bedeckt in einem Topf garen.

Zur Person:
Karina Both-Peckham ist Küchenchefin im ­Erfurter Bistro-Café Peckham‘s. Nach dem ­Studium der Kommunikationswissenschaften und sechs Jahren in der Werbe­branche hat sie ihre ­Leidenschaft für gutes ­Essen zum Beruf gemacht und arbeitet mit ­Begeisterung als Foodbloggerin und Kochbuchautorin. Tagesaktuelle Rezeptideen teilt die Autorin in ihrem Instagram-Food-Tagebuch und zeigt auf ihrem Food-Blog und YouTube-Kanal, wie man sich ganz einfach glücklich essen kann.

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