18. April 2019
Erfurt

Gott will das Leben

Worte zum Sonntag

Ein neuer Morgen dämmert. Es ist Sonntag in Jerusalem. Die Sonne geht auf. Zwei Frauen sind schon unterwegs. Sie laufen zum Friedhof. Doch bald stehen sie vor einem Grab ohne Leiche. Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Die größte Story der Weltgeschichte beginnt.

Was Tage zuvor in einer Katastrophe zu Ende ging, bekommt einen neuen Anfang. Das schreckliche Leiden und Sterben am römischen Galgen ist nicht das tragische Scheitern eines erfolglosen ­Propheten, sondern die Erlösung der Menschheit. Ein anderer hat unsere Schulden bezahlt. Wir sind frei von Schuld. Jesus hat sein Leben gegeben und sich für uns aufs Kreuz legen lassen. Doch diesen Gekreuzigten hat Gott zu einem neuen Leben auferweckt. So wurde Jesus das, was er von sich gesagt hatte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ ­(Johannes 14,6)
Dieser Weg führt zum Kreuz und beginnt neu mit der Auferstehung. Die ganze Welt ist neu geworden. Einer ist gegen das Sterben aufgestanden und hat den Tod hinter sich gelassen.

Der Tote kommt nicht einfach in die alte Welt zurück und erhält noch einige Jahre dazu. Jesus Christus ist auferstanden – das ist Gottes Einspruch gegen unsere Welt des ewigen Sterbens. Gott ist gegen die Welt voller Sünde und gegen die Erde voller Friedhöfe. Er will das Leben. Lassen wir uns damit beschenken.

Gesegnete Ostern!

Auch interessant