10. November 2017
Erfurt

Merkzettel für das Leben

Worte zum Sonntag

„Der menschliche Kopf ist der denkbar schlechteste Ort zur Aufbewahrung menschlichen Wissens.“ Das soll der Physiker Albert Einstein gesagt haben. Er hatte Ahnung von der Welt und der Wissenschaft und auch von der Wirklichkeit in unserem Kopf. Wer sich Notizen macht, entlastet sein Hirn. „Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.“ Genau aus diesem Grunde schreibe ich viel auf, notiere Gedanken – auch für die „Worte zum Sonntag“. Ich liebe Merkzettel. Mit Mobiltelefonen lässt sich Papier sparen, es gibt Merkspeicher.

Die Bibel sagt: „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe.“ (Sprüche 4,20-22).

Das ist der freundliche Rat eines Vaters, er gilt Söhnen und Töchtern. Es sind Erfahrungen und Weisheiten für die nächste Generation. So redet auch der Vater im Himmel mit uns. Er gibt uns sein Wort. Er paukt uns das nicht ein, er schreibt es uns nicht hinter die Ohren. Gott bittet um Gehör, um Aufmerksamkeit für seine Worte, die wir schwarz auf weiß haben.

Großmutter hatte sich in ihrer Bibel viele Stellen angestrichen und Gedanken an den Rand geschrieben. Sie hatte die Bibel als Merkzettel für das Leben. Ich halte es auch so, ich liebe Merkzettel.

Gesegnete Zeit.

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