3. April 2020
Erfurt

Oktopusse häkeln für Frühchen in Deutschland

Die Erfurterin Sabine Wenzel häkelt Oktopusse für den Einsatz in Frühchenstationen

Dreizehn dieser süßen Tierchen warten auf ihren deutschlandweiten Einsatz. (Foto: S. Smailes)

Erfurt. Sabine Wenzel lebt seit 15 Jahren im Stadtgebiet Ringelberg und ist eine kreative, energiegeladene Frau mit einem großen Herzen für andere.

Die 53-Jährige unterstützt das Quartiersmanagement bei vielen Aktionen und ist ehrenamtlich als Kursleiterin in der Diakonie-Begegnungsstätte tätig. Sie bastelt, strickt, malt und häkelt. „Warum nicht Hobby und Hilfe miteinander verbinden? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“, sprach die Ringelbergerin und übergab am 30. März kleine gehäkelte Oktopusse an Quartiersmanagerin Christina Fette im Diakonie-Quartiershaus. Hier warten bereits dreizehn dieser süßen Tierchen auf ihren deutschlandweiten Einsatz. Die Tentakel des kleinen Tintenfisches unterstützen den Greifreflex der Frühchen, das Ziehen an lebenswichtigen Schläuchen und Sonden wird somit vermieden.

„Ein paar Tierchen dürfen noch dazukommen, dann kann das erste Paket an „Oktopus für Frühchen Deutschland“ geschickt werden, so die Quartiersmanagerin.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich an Frau Fette wenden und bekommt eine Häkelanleitung,  denn es dürfen nur mercerisierte Baumwollgarne benutzt werden. Ebenso werden im Diakonie-Quartiershaus am Ringelberg Garnspenden entgegengenommen.

Kontakt             

Christina Fette, Diakonie-Quartiershaus am Ringelberg, Walter-Gropius-Str. 45, 99085 Erfurt

Telefon: 0361-554585150, Mail: C.Fette@diakonie-wl.de

Von Sandra Smailes

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