Die eigenen Vierwände gegen Klimaveränderungen in Deutschland absichern - meinanzeiger.de
21. Juni 2019
Erfurt

Die eigenen Vierwände gegen Klimaveränderungen in Deutschland absichern

Aktuell erlebt man jeden Tag die Folgen der Klimaveränderungen in Deutschland. Seien es Unwetter, Überschwemmungen, lange Trockenperioden oder auch große Temperaturausschläge innerhalb kürzester Zeit nach oben oder unten. In solchen Zeiten ist es für den Eigenheimbesitzer besonders wichtig sich und seine vier Wände zu sichern. Nur so ist es möglich den Gewalten des Klimas zu trotzen und ruhig zu leben.

Wie wichtig ist eine gute Versicherung und welche Möglichkeiten gibt es?



Gute Gebäudeversicherungen ist das a und o, damit das Haus und Sie als Eigentümer vor eventuellen Sturmschäden geschützt sind. Bei dem Schutz handelt es sich natürlich nicht direkt um einen materiellen Schutz, sondern vielmehr um einen finanziellen. Bei den wichtigsten Gebäudeversicherungen ist an erster Stelle ein Schutz gegen Elementarschäden zu nennen. So sind Sie gegen Gewitter, Sturmschäden und in manchen Regionen sogar gegen Tornados geschützt. Dies ist einer der finanziell leichtesten Wege um in Deutschland gegen Klimaveränderungen vorzubeugen. Eine weitere durchaus sinnvolle Versicherung ist eine Glasversicherung. Gerade bei starken Stürmen und Gewitter können Steine rumfliegen und die Fenster in Ihrem Haus beschädigen. Mit der Glasversicherung können Sie sich finanziell sichern.

Gibt es staatliche Förderprogramme um die eigenen vier Wände zu schützen?



Durch den aktuellen Wandel des Klimas reicht es mittlerweile nicht das eigenen Haus vor Schäden durch Stürme zu schützen. Gerade der Punkt extreme Wärme ist ein Wetterphänomen, welches in den letzten Jahren immer akuter wurde. Da das Anbringen einer zusätzlichen Wärmedämmung aber unter Umständen sehr teuer werden kann, bietet es sich auf staatliche Förderprogramme zurückzugreifen. Eines der bekanntesten Programme ist dabei die Förderung durch die KfW. Die KfW Aufbaubank ist ein staatlich gestütztes Finanzinstitut. Dieses bietet Ihnen unter anderem Unterstützung bei der grundsätzlichen Sanierung ihrer Immobilie, beim Bau neuer energieeffizienter Immobilien, sowie der nachträglichen Optimierung Ihrer Wärmedämmung im Eigenheim. Der Vorteil hier ist, dass die Kredite eine vergleichsweise lange Laufzeit haben und mit relativ geringen Zinsen versehen sind, sodass es für Sie keinen finanziellen Ruin bedeutet.

Was kann bei wirklich extremen Wetterlagen zum Schutz des Eigenheims unternommen werden?



Extreme Wetterlagen – wie etwa Tornados – wurden in den letzten Jahren in Deutschland häufiger als Folge von Klimaveränderungen beobachtet. Das Problem ist, dass in solchen extremen Situationen die eigenen Gebäudeversicherungen nicht immer greifen. Bei den meisten Versicherungen ist bei Sturmschäden auf Grund von Gewitter Schluss. Schäden, die etwa durch Überschwemmungen oder Tornados hervorgerufen werden, werden in besonders gefährdeten Region nicht mitversichert. So kann sein, dass solche Ereignisse schnell zu einem materiellen und finanziellen Ruin führen. Damit Sie finanziell geschützt sind, sollte auf eigene Rücklage geachtet werden, die in solchen Fällen herangezogen werden kann. Auch sollte beim Hausbau darauf geachtet werden, dass nicht in Holzständerbauweise gebaut wird, sondern massiv Stein auf Stein. So ist möglich, dass im Extremfall nur das Dach abgedeckt wird und nicht das gesamte Eigenheim ruiniert wird.

Wie Sie also sehen, sollten Sie die Gefahren, die mit dem Klimawandel einher gehen nicht unterschätzen. Achten Sie darauf vorzeitig vorzusorgen und sich umfassend zu informieren. Am Ende ist der Schutz am besten durch einen Mix an Versicherung, Rücklage und Bauweise gegeben.

Quellen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-deutschland-im-jahr-2100-a-1228432.html
https://www.gv-vergleich.de/sturmschaden/

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