2. Januar 2017
Erfurt

Rallye Dakar 2017: Mit neuen Hoffnungsträgern viel Staub aufwirbeln

(TRD/MID) – Die Neuen bauen auf dem neuen Mini Countryman auf, deshalb hat sich nicht nur das Design geändert, sondern auch unterhalb der Außenhaut viel getan. Der Stahlrohrrahmen wurde so konstruiert, dass auch das dritte Reserverad im unteren Teil des Fahrzeuges untergebracht werden kann. Das schafft im Heck den nötigen Platz, um die Kühlung tiefer zu positionieren. Beide Änderungen sorgen für eine weitere Senkung des Schwerpunktes.

„Der neue Mini John Cooper Works Rally ist großartig“, freut sich X-raid-Chef Sven Quandt über den Familienzuwachs. „Es ist ein Fahrzeug, das auf einer gründlichen Entwicklung auch im Windkanal basiert. Dadurch haben wir eine bessere Aerodynamik erreicht. In Kombination mit weiteren neuen Funktionen haben wir die Performance deutlich gesteigert. Einer der Vorteile der Entwicklung im Windkanal ist eine höhere Höchstgeschwindigkeit zusammen mit einer verbesserten Beschleunigung bei einem Tempo ab 140 km/h – das waren wichtige Bereiche für Verbesserungen.“


Der drei Liter große Sechszylinder-Diesel mit Doppelturbo des Mini John Cooper Works Rally liefert bei 3250 U/min 340 PS ab, das maximale Drehmoment liegt bei rund 800 Nm ab 1.850/min. Maximal schafft der knapp zwei Tonnen schwere Allradler 184 km/h, er steht auf 245/80R 16-Reifen von BF Goodrich. Das Tankvolumen: unglaubliche 385 Liter. Ein Muss angesichts von sieben Wertungsprüfungen über mehr als 400 Kilometer, eine davon ist sogar über 500 Kilometer lang. Mini und X-raid blicken auf große Erfolge zurück: Von 2012 bis 2015 gelangen gleich vier Siege in Folge.

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