5. Oktober 2018
Erfurt

Straßen führen Menschen zusammen

Worte zum Sonntag

Auf deutschen Autobahnen gab es in den vergangenen Monaten mehr Baustellen-­Kilometer als Strecken für freie Fahrt. Das war mein Eindruck und meine Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes. Sommerzeit ist Bauzeit auf unseren Straßen. Und am Ende ist es gut, wenn Brücken saniert und Fahrbahnen erneuert werden.

Die Bibel beschreibt auch einen interessanten Straßenbau. „Zu der Zeit wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien, dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen. Zu der Zeit wird Israel der Dritte sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden; denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!“ (Jesaja 19,23-25).

Straßen werden gebaut, um einen Staat und ein Reich zusammenzuführen. Die Römer bauten Straßen. Ein „Sonderverkehrswege-­Plan Ost“ sorgte für Verbindungen im geteilten Deutschland. Gott hat einen neuen „Wege-Plan Nahost“. Am Ende der Weltgeschichte werden sich Straßen durch den Orient ziehen, Friedensstraßen. Denn von Kampf und Krieg ist nicht mehr die Rede. Die Völker werden zueinander finden. Durch Jesus Christus hat dieser Friede bereits begonnen. In seinem Geist können wir jetzt schon neue Wege in unseren Familien und zu Nachbarn bauen.

Gesegnete Zeit

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