Worte zum Sonntag - meinanzeiger.de
1. November 2019
Erfurt

Worte zum Sonntag

Allgemeiner Anzeiger

Es dauert noch einige Wochen bis zum Kalenderwechsel. Computer, Funkuhren und Smartphones erledigen das automatisch in der Silvesternacht. Doch wer hat nicht gern auch einen Tischkalender oder einen Wandkalender oder beides? Jetzt ist es Zeit, die Kalender zu kaufen. Alle Jahre ist die Auswahl der Motive groß: Katzen, Hunde und Pferde. Wald und Wiesen, Bäche und Berge. Was soll es sein, um für ein ganzes Jahr Freude zu haben? Und jeder Kalender ist eine Erinnerung an die schwindende Zeit, Tag um Tag. In der Bibel hat sich jemand Gedanken über die Zeit gemacht und schreibt:
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“ (Prediger3,1+6-8).
Das ist der Lauf des Lebens im Wandel der Zeit. Der Prediger schaut auf Gott: „Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit.“ Und er bedenkt: Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt. Damit beginnt der Weg des Glaubens. Nun ist Kalenderzeit. Im Angebot ist auch mein „LICHT­flügel-2020“, zwölf „Worte zum Sonntag“ mit hübschen Bildern und Kalenderteil für Notizen.
Gesegnete Zeit. Ihr Egmond Prill

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