15. Dezember 2020
Gera

22,53 Millionen Euro vom Bund für Glasfaser in der Kooperationsgemeinschaft Altenburg West

Staatssekretär Volkmar Vogel: „Die Zusage über die 60 prozentige Förderung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu gigabitfähigen Netzen in den Kommunen der Kooperationsgemeinschaft Altenburg West“. (Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger)

Altenburg. Der Bescheid über 22,53 Millionen Euro Breitbandförderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) liegt vor. „Die Zusage über die 60 prozentige Förderung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu gigabitfähigen Netzen in den Kommunen der Kooperationsgemeinschaft Altenburg West“, freut sich Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. Im Vergleich zum vorläufigen Bescheid wurde die Zuwendungssumme um mehr als 17 Millionen Euro erhöht. Der Förderbescheid für Altenburg Ost war bereits Ende November eingegangen.

Zur Kooperationsgemeinschaft Altenburg West gehören Altkirchen, Dobitschen, Drogen, Göhren, Göllnitz, Heukewalde, Heyersdorf, Jonaswalde, Kriebitzsch, Löbichau, Lödla, Lucka, Lumpzig, Mehna, Meuselwitz, Monstab, Nöbdenitz, Posterstein, Rositz, Schmölln, Starkenberg, Thonhausen, Vollmershain und Wildenbörten. Insgesamt handelt es sich bei dem Gebiet um 4346 Haushalte, 384 Unternehmen und 15 Schulen.

Der Bescheid über die ergänzende Landesförderung dürfte nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Volkmar Vogel weiß: „Das Altenburger Land steht bereits in den Startlöchern.“ Vogel hofft, dass schon im kommenden Jahr die ersten Netze freigeschaltet werden können: „Der Weg zur praktischen Realisierung ist in greifbare Nähe gerückt.“

Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete sagt: „Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, weiße Flecken in der Breitbandversorgung in Deutschland zu schließen. Dafür nehmen wir viel Geld in die Hand. Ich freue mich, dass auch wir in Ostthüringen davon profitieren. Schnelles Internet ist eine Grundvoraussetzung für lebens- und liebenswerte Wohn- und Arbeitsorte – das haben wir in der Corona Krise besonders gemerkt.“

Hintergrund: Eine Förderung durch das Breitbandförderprogramm des Bundes kommt in Frage, wenn ohne eine staatliche Unterstützung der Breitbandausbau eines Gebietes nicht zustande kommt.

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