15. Juni 2020
Gera

Mit welchen Waffen kämpften Ritter?

Spezial-Schatzsuche und das Sommerferien-Programm auf Burg Posterstein

Foto: Burg Posterstein

Termine und Ausstellungen auf Burg Posterstein im Juli/August

Die Foto-Ausstellung „Landschaft nach der Wismut“ auf Burg Posterstein geht am 19. Juli zu Ende. Ab 2. August zeigen der Maler und Grafiker Peter Zaumseil und der Keramiker Ludwig Laser aktuelle Kunst, die teilweise speziell für die Postersteiner Doppelschau entstanden ist. Für Familien mit Kindern gibt es eine Spezial-Schatzsuche und das Sommerferien-Programm „Mit welchen Waffen kämpften Ritter?“.

Der Landshuter Fotograf Karl-Heinz Rothenberger hielt von der Wismut geformte Landschaften auf eindrucksvollen Fotografien fest. Insgesamt 16 Mal besuchte er nach 1998 mit kundiger Führung durch die Wismut GmbH die ehemaligen Uranerzabbaustätten in der Region Ronneburg. Dreißig Jahre nach dem Ende des Uranbergbaus in der DDR präsentiert das Museum Burg Posterstein Rothenbergs Bilder in einer Fotoausstellung, die die ehemaligen Tagebau-Orte von der Rekultivierung über die BUGA 2007 bis heute zeigt.

Ausstellung mit digitaler Erweiterung: Zur Ausstellung vor Ort gibt es eine digitale Erweiterung mit ausführlich recherchierten Hintergründen zum Thema. Sie knüpft direkt an die Fotoausstellung an. Dabei werden auf einer eigenen Seite im Museumsblog nicht nur die Ausstellungsidee und der Fotografen vorgestellt, sondern auch die Geschichte des Uranerzabbaus in Thüringen und Sachsen sowie aktuelle Entwicklungen.

Link zur digitalen Ausstellung „Landschaft nach der Wismut“: blog.burg-posterstein.de.

Sommerferien-Programm: Mit welchen Waffen kämpften Ritter?

Für die Sommerferien wird auf Burg Posterstein 18. Juli bis 30. August 2020 aufgerüstet: In kleinen Rätseljagden gehen Ferienkinder der Frage auf den Grund, mit welchen Waffen Ritter kämpften. Nähere Informationen folgen in Kürze.
Darüber hinaus: „Kinderburg-Spezial-Schatzkarte“ für Familien mit Kindern – Familien mit Kindern können die Burg Posterstein derzeit mit einer neu konzipierten „Kinderburg-SpezialSchatzkarte“ erkunden. An insgesamt neun Stationen erzählen die Postersteiner Burggespenster Posti und Stein Wissenswertes aus der Geschichte und stellen den kleinen Besuchern Knobel-Aufgaben: Findest du den Drachen in der Burg? Kannst du ein Erdbeben erzeugen und einen Salontanz nachtanzen? Wer die Quizfrage löst, kann bei der Verlosung eines Weihnachtsgeschenks teilnehmen.

Kunstausstellung: Peter Zaumseil und Ludwig Laser zum 125. Geburtstag – Malerei, Grafik und Keramik

Der renommierte Künstler Peter Zaumseil aus Elsterberg im Vogtland wird 65. Der bekannte Keramiker Ludwig Laser aus Berga feiert seinen 60. Gemeinsam geben sie auf Burg Posterstein einen umfangreichen Einblick in ihr Schaffen. Die Kunstausstellung vom 2. August bis 15. November 2020 zeigt Malerei, Holzschnitte und Grafiken und Keramik.
Zur Kunstausstellung erscheint ein Katalog. Zur Eröffnung am 2. August plant das Museumsteam, die Ausstellungseröffnung live im Internet zu streamen und danach durch festgelegte Zeitfenster über den ganzen Tag verteilt allen Interessierten den Kontakt mit den Künstlern und ihren Werken zu ermöglichen.

Hygiene-Maßnahmen weiterhin erforderlich

Um einen Beitrag zur Eindämmung der derzeitigen Corona-Pandemie zu leisten, werden die Besucher um Verständnis für die aktuellen Hygiene-Maßnahmen gebeten: Bis auf weiteres sind Besucher wie Personal dazu verpflichtet, in der Burg einen MundNasen-Schutz zu tragen und sich vor dem Besuch die Hände zu desinfizieren. Besuchern mit Anzeichen von Erkältungen dürfen wir leider keinen Zutritt gewähren. Maximal 30 Gäste dürfen sich gleichzeitig in der Burg aufhalten. Des Weiteren ist das Museum dazu verpflichtet, Besucherdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer abzufragen und vier Wochen lang aufzubewahren. Sinn und Zweck der behördlichen Anordnung ist es, mögliche Ansteckungsketten zu erkennen. Nach aktuellem Stand können auch alle Veranstaltungen, Führungen und Kindergeburtstage weiterhin leider nicht stattfinden.

Europäische Salonkultur

In barocken Räumen der über 800-jährigen Burg entdecken Sie die Geschichte der Burg und der Region im Dreiländereck Thüringen-Sachsen-Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung zur europäischen Salonkultur erzählt von den spannenden Ereignissen am Musenhof der Herzogin von Kurland im benachbarten Löbichau. Sie tauchen ein in die bewegte Zeit zwischen Französischer Revolution, Aufstieg und Fall Napoleons und Wiener Kongress. Vom 25 Meter hohen Burgturm bietet sich eine herrliche Aussicht.

Ständige Ausstellungen

Von Rittern und Salondamen Ausstellungen zur regionalen Kulturgeschichte, besonders: Salon der Herzogin von Kurland. Jean Pauls Orte: Litfaßsäule zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 2013
Ständige Angebote für Gruppen

Öffnungszeiten März bis Oktober: Dienstag bis Sonntag sowie feiertags 10 – 17 Uhr.

Führungen

  • Führung durch die Burg, Treffpunkt Museum.
  • Zwischen Metternich und Talleyrand – Der Musenhof der Herzogin von Kurland im Schloss zu Löbichau. Treffpunkt: Museum
  • Geführte Wanderung auf Thümmels Spuren in Nöbdenitz, Treffpunkt: 1000-jährige Eiche NöbdenitzHans Wilhelm von Thümmel wählte die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz zu seiner Grabstätte. Der Sachsen-Gotha-Altenburgische Minister und Diplomat Hans Wilhelm von Thümmel wählte sich die 1000-jährigen Eiche im Postersteiner Nachbarort zur außergewöhnlichen Grabstätte. Zu seinem Nöbdenitzer Rittergut gehörte das Mausoleum der Familien Thümmel, Rothkirch und Trach und Wietersheim, ein idyllischer englischer Garten und ein altes und ein neues Schloss. Die Herzogin von Kurland war häufig zu Gast. Man segelte auf dem Teich oder spazierte zur “Einsiedeley” im schattischen Nöbdenitzer Wald. Die geführte Wanderung folgt Thümmels Spuren im Ort.

Führungen können per E-Mail museum@burg-posterstein.de oder telefonisch unter (034496) 22 595 gebucht werden.

Weitere Informationen: www.burg-posterstein.de.

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