Staatssekretär Vogel: SmartCity bringt Gera Wettbewerbsvorteile - meinanzeiger.de
26. Januar 2021
Gera

Staatssekretär Vogel: SmartCity bringt Gera Wettbewerbsvorteile

Foto: Stadtverwaltung Gera

Mit spannenden digitalen Angeboten starten heute die SmartCity-Wochen Gera. Beim Ideenwettbewerb Ende letzten Jahres wurden viele innovative Vorschläge eingereicht, die nun vorgestellt werden. „Das Projekt ,SmartCity´ ist für Gera enorm wichtig und es freut mich, dass sich zahlreiche Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen rege beteiligen“, sagt Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. Er ist überzeugt: „SmartCity unterstützt auch die Anbindung Geras an das Mobilitätszentrum der Zukunft.“

Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete hatte sich von Anfang an für die Bewerbung Geras als Modellprojekt „SmartCity“ stark gemacht. Die kreisfreie Stadt erhielt den Zuschlag in der ersten Runde. Inzwischen läuft bereits die dritte Bewerbungsphase für das Erfolgsprojekt.

Volkmar Vogel sagt: SmartCity ist ein Beitrag dafür, die Ziele der Leipzig-Charta weiter zu verfolgen. Damit schaffen wir nachhaltige und vernetzte Städte. Es stärkt die Städte in Krisen oder Katastrophensituationen, wie jetzt bei Corona, bietet Chancen für den ÖPNV, hilft aber auch bei Fragen von Energie und Klima weiter. Und das Beste: Richtig gemacht, kann Gera einen Wettbewerbsvorteil im Ranking der Städte erreichen. Indem unsere Projekte in Ostthüringen national und international bekannt werden, steigt das Renommee Geras.“

Ein Beispiel: Seit sechs Wochen läuft die Testphase für den automatisierten E-Shuttle-Bus EMMA in Gera-Lusan – ein Projekt, das bei den „Gerschen“ sehr gut ankommt, obwohl das automatisierte Fahren aktuell wegen Schnee und Eis nicht immer möglich ist.

SmartCity hilft Gera in vielerlei Hinsicht.  So hat die Stadt es unter anderem auch dem Projekt zu verdanken, dass sie noch immer im Spiel für die geplante Ansiedlung des Forschungszentrums Mobilität der Zukunft ist. „Mit dem Studenten Förderverein Gera e.V., der Dualen Hochschule Gera-Eisenach und Partnern aus der Wirtschaft haben wir gute Voraussetzungen dafür, an das Mobilitätszentrum der Zukunft in München angegliedert zu werden“, sagt Staatssekretär Vogel, der sich hierzu an Verkehrsminister Scheuer gewandt hatte. Der Bundestagsabgeordnete ist überzeugt: „Hartnäckigkeit lohnt sich. Gera ist für die praktische Überführung der Forschungsergebnisse und sowohl die technische als auch die soziale Erforschung der Anwendung neuer Mobilitätsformen bestens geeignet, das mit Blick auf die zentrale Lage zwischen den Automobilstandorten Eisenach, Leipzig und Zwickau mit ihrer Vielzahl an Zulieferern am Schnittpunkt von A9 und A4.“

Volkmar Vogel (Foto: Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger)

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