18. Mai 2022
Gera

Thüringer Pokalfinale 2022: FC Carl Zeiss Jena – ZFC Meuselwitz

Das Endspiel steigt am 21. Mai in Gera / Die Pressekonferenz vor dem Spiel

Die Mannschaftskapitäne Bastian Strietzel (FCC Jena, links) und Felix Müller (ZFC Meuselwitz, rechts) heute zur Pressekonferenz in Gera. (Foto: G. Zeuner)

Im diesjährigen Finale des Thüringer Fußball-Pokals treffen am 21. Mai der FC Carl Zeiss Jena und der ZFC Meuselwitz aufeinander. Das Spiel findet im Geraer „Stadion der Freundschaft“ statt, Anstoß ist am Samstag um 14.15 Uhr. 

Im Vorfeld des Pokalendspiels hatte der ausrichtende Thüringer Fußballverband (TFV) heute zur Pressekonferenz in den Rathaussaal nach Gera eingeladen. Als Vertreter der beiden Regionalligisten standen die Trainer und Mannschaftskapitäne beider Vereine den Vertretern der Medien Rede und Antwort.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des TFV-Öffentlichkeitsausschusses Hartmut Gerlach gaben zunächst die Kapitäne der beiden Teams kurze Statements ab. Zeiss-Kapitän Bastian Strietzel unterstrich, dass die Jenaer den Pokal gern zum zwölften Mal gewinnen möchten: „Wir wollen den Pott, aber die Tagesform wird entscheiden. Wir jedenfalls werden alles geben.“ Der Meuselwitzer Kapitän Felix Müller unterstreicht, dass die Meuselwitzer es verdient haben, im Finale zu stehen und um den Pokal leidenschaftlich kämpfen werden. Er schiebt den Jenaern die Favoritenrolle zu.

Die möchte der Jenaer Trainer natürlich so nicht annehmen: „Die Chancen stehen 50 zu 50“, relativiert Andreas Patz und sagt aber auch: „Wir treten schon mit dem Anspruch an, den Pokal zu gewinnen. Aber wir müssen dazu alles reinhauen.“ Für David Bergner ist das Finale am Samstag sein letztes Spiel als ZFC-Trainer. „Wir haben im Gegensatz zu unserem Gegner das Saisonziel erreicht und gehen mit einem guten Gefühl in die Begegnung, die wir natürlich nicht verlieren wollen“, so Bergner, der sich für seine Mannschaft einen guten Tag und auch ein bisschen Matchglück wünscht. Wohin seine Reise nach dem letzten Spiel am Sonnabend gehen wird, wollte Bergner heute nicht verraten.

Genauso wenig wurde im Vorfeld über die geplante Taktik oder Mannschaftsaufstellungen gesprochen. Fest steht offenbar nur, das der nominelle ZFC-Kapitän René Eckart wohl nicht auflaufen kann. „Er hat Wadenprobleme“, so sein Trainer und man wolle keine schwere Verletzung riskieren. Natürlich habe man den Gegner bereits ausgiebig analysiert, wobei für die Zipsendorfer keine Rolle spiele, dass etliche Kicker der Mannschaft auch schon für Jena aufgelaufen sind.

Dass es für die Spieler der siegreichen Mannschaft Siegprämien geben wird, können beide Kapitäne bestätigen. Wie hoch die sein wird, darüber breiten sowohl Strietzel  als auch Müller das Tuch des Schweigens. Beide Mannschaftsführer aber versprechen den Zuschauern am Samstag einen echten Pokalfight.

3.700 Karten wurden für das Endspiel bereits verkauft. Tickets können im Vorverkauf noch unter https://bit.ly/Tickets_Pokalfinale_2022 erworben werden. Am Sonnabend öffnen sich die Stadiontore um 12.15 Uhr, ab dann gibt es auch noch Tickets an den Tageskassen.

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