In Siebleben geht‘s hoch hinaus - meinanzeiger.de
16. Januar 2020
Gotha

In Siebleben geht‘s hoch hinaus

Der Förderverein für Siebleben e.V. finanziert mit der neuen Hexenschaukel auf dem Spielplatz im Mönchspark ein weiteres Projekt für seinen Ortsteil

Siebleben ist nicht nur der größte der Gothaer Ortsteile, der Ort hat auch mit dem Förderverein für Siebleben e.V. einen sehr ­aktiven Verein, der immer wieder von sich reden macht – so wie jetzt mit der Ein­weihung der neuen Hexenschaukel auf dem Spielplatz im Mönchspark. So ­organisieren die derzeit rund 50 Mitglieder des Vereins einmal im Jahr ein großes Sommer­fest, einen gut ­besuchten Adventsmarkt und eine nicht minder erfolgreiche Pflanzenbörse. „Wir wirtschaften gut und haben am Ende immer ein Plus in der Kasse“, freut sich Viola Fritz-­Jacobs und ergänzt, dass „dieses Geld natürlich genutzt wird, um den Sieblebern, die diese Veranstaltungen gern und zahlreich besuchen, etwas zurückzugeben.“ So wie nun insgesamt 6200 Euro für die neue Hexenschaukel, die in der vergangenen Woche ihrer Bestimmung übergeben wurde.


Im Juni 2019 trat der Förderverein für Siebleben e.V. an das Garten-, Park- und Friedhofsamt mit dem Vorschlag heran, auf dem Spielplatz im Mönchspark ein neues Spielgerät zu ­errichten, um den Spielwert des Platzes zu erhöhen. Zu dieser Zeit befanden sich auf dem Spielplatz neben einem Kletterturm, einer Sandkiste, einer Wippe und Balancier­krokodilen auch drei Federwipptiere der Firma Spielart, die bereits 2018 im Auftrag der Stadt Gotha eingebaut wurden. Damit sich das neue Spielgerät gut in das Gesamtbild des Spielplatzes eingliedert, wurden verschiedene Vorschläge diskutiert. Schlussendlich wurde sich auf eine Doppelschaukel der Firma Spielart aus Laucha ­geeinigt, bei welcher der ­obere Querbalken einen Besen darstellt, auf dem eine Hexe reitet. Damit passt sie prima zu den schon vorhandenen Waldschaukelfedertieren, die seit 2018 bereits hier stehen.

„In diesem Jahr sollen noch Sitzgruppen hinzukommen, damit Familien hier picknicken können“, sagt Marlis Mikolajczak und ­ergänzt: „Darum kümmert sich die Stadt Gotha.“

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