22. Dezember 2021
Gotha

Neuer Garten für die „Purzelbäume“

AWO Kindergarten in Friedrichroda beendet Arbeiten

Auf dem neuen Spielplatz können sich die Kinder richtig austoben. Foto: AWO

Die letzten Bauarbeiten am AWO Kindergarten „Purzelbaum“ in Friedrichroda sind abgeschlossen. Seit der Grundsteinlegung im Sommer 2019 ist in der rund 100 Jahre alten Villa in der Max-Küstner-Straße einiges passiert: Ein neuer Anbau hat die Kapazität der Einrichtung um 40 Plätze auf insgesamt 155 erhöht, im Bestandsgebäude wurden umfangreiche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt und auch das Außengelände ist umfassend umgestaltet worden. Pandemie-bedingt konnte die Fertigstellung bisher nicht gefeiert werden, die Kids haben die neuen Innenbereiche aber längst begeistert in Beschlag genommen.

Anbau erweitert Kindergarten in Friedrichroda

Im Anbau sind drei Gruppenräume, Sanitärbereiche, Nebenräume und zwei Terrassen entstanden. Im Untergeschoss gibt es unter anderem einen Bereich für den Hausmeister sowie große Abstellräume für Spielgeräte und Kinderwagen. Durch einen Aufzugsanbau ist nunmehr der Zugang zum gesamten Gebäude barrierefrei möglich. Im Bestandsgebäude wurden zahlreiche Brandschutzauflagen umgesetzt, der Krippenbereich im Erdgeschoss wurde neu strukturiert, vorhandene Bestandsbäder saniert und Schallschutzdecken eingebaut. Größere Umgestaltungen sind auch im Außenbereich erfolgt.

Die Umsetzung der Baumaßnahmen erfolgte mit dem Architektur- und Ingenieurbüro Lehrmann & Partner GBR aus Waltershausen. Gefördert wurde das Vorhaben aus Mitteln des Landesinvestitionsprogramms „Kindertageseinrichtungen“ und aus Städtebaufördermitteln des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt.

Das Gebäude war ursprünglich als Krankenhaus gebaut worden und fungiert seit den 1970er Jahren als Kindergarten, seit 1994 arbeitet die Einrichtung unter dem AWO-Dach. Träger ist die AWO-Soziale Dienste gGmbH Gotha, als Erbbauberechtigter hat die Muttergesellschaft AWO AJS gGmbH aus Erfurt die Bauherrentätigkeit übernommen. Gemeinsam mit der Stadt Friedrichroda und der Projektstadt aus Weimar als städtische Sanierungsbeauftragte wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt.

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