23. September 2016
Gotha

Nur eine Frage: Wie kommt der Zwieback zu ­seinem Namen?

Die Antwort auf die Frage, woher der Zwieback seinen Namen hat, weiß Christoph Brandt. Er arbeitet im Bereich „New Business“ bei der Brandt ­Backwaren ­Vertriebs GmbH. Im thüringischen ­Zwiebackwerk in ­Ohrdruf laufen täglich sechs bis acht Millionen doppelt ­gebackene ­Röstscheiben vom Band.



In früheren Zeiten spielte die Vorratshaltung und die dafür erforderliche lange Haltbarkeit von Lebensmitteln eine große Rolle. Herkömmliches Brot war aufgrund ­seines hohen Wassergehaltes und der damit verbundenen Anfälligkeit für schnellen ­Verderb für die Vorratshaltung und Reiseverpflegung völlig ungeeignet.

Nur vier Prozent Feuchtigkeit




Eine Lösung wurde gesucht und gefunden: ein zweiter Backvorgang. Er machte aus dem Brot ein knusprig-mürbes, haltbares Gebäck – den Vorläufer unseres Zwiebacks. Auch heute ist der Feuchtigkeitsgehalt für die Qualität und Haltbarkeit unseres Zwiebacks entscheidend. Mit nur vier Prozent Feuchtigkeit ist er extrem lange haltbar. Zum Vergleich: Frisches Brot hat 45 Prozent Feuchtigkeit.

So erklärt sich auch der Name des Dauer­gebäcks: Zwieback bedeutet zweimal gebacken. Nachdem der Einback geschnitten ist, erfolgt der zweite Backvorgang: die Röstung. Dadurch erhält der Markenzwieback sein bekanntes, knusprig zartes Röstaroma.


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