Digitales Lesen und Bücher stehen nicht in Konkurrenz - meinanzeiger.de
8. April 2019
Gotha

Digitales Lesen und Bücher stehen nicht in Konkurrenz

Lesen im digitalen Zeitalter

Hamburg (ots) – Eine schlecht ausgebildete Lesefähigkeit hat für jedes Kind dramatische Folgen, die meisten machen keinen Schulabschluss und erlernen keinen Beruf. Ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland kann nicht sinnerfassend lesen, so die aktuellste IGLU-Studie (Dez. 2017). Um diesen Kindern eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft zu geben und die Folgen des Analphabetismus für die gesamte Gesellschaft zu vermeiden, engagieren sich über 11.500 Lesementoren unter dem Dach des MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverbands e.V. Bei der 10. Nationalen Fachtagung des Verbands in Hamburg diskutierten sie auch über das Verhältnis zwischen digitalen Medien und gedruckten Texten: MENTOR sieht das Lesen mit digitalen Medien als sinnvolle Ergänzung. Sie verdrängen Bücher nicht, sondern nehmen einen eigenen Platz im Leseangebot ein. Auch deshalb startet der Bundesverband ein neues Programm für die Leseförderung mit Lese-Apps und der Option, dass die Kinder und Jugendlichen den Lesementoren ihren selbstverständlichen Umgang mit digitalen Medien vermitteln. Dies ist eine innovative Erweiterung des Mentorings, auf dem das Konzept von MENTOR – Die Leselernhelfer basiert. Außerdem unterstrich der Journalist und Autor Ulrich Wickert bei der Tagung die Rolle des Lesens für die Persönlichkeitsentwicklung.

Das Lesen, das Vorlesen und das Entdecken von Büchern spielen eine große Rolle für Kinder und Jugendliche: „Das Lesen fördert bei jungen Menschen die Ausbildung von Empathie und Fantasie. Und die Fantasie ist eigentlich noch wichtiger als das Wissen, das man in Büchern findet. Denn sie hilft, dieses Wissen kreativ einzusetzen und sich eine Zukunft…

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