1. Mai 2019
Hermsdorf

Chor- & Orchesterkonzert in Hermsdorfer St. Salvator Kirche

Wir wünschen Frieden euch allen

Seit Anfang des Jahres probt der Ökumenische Chor Hermsdorf jede Woche für das Konzert am Samstag, den 18. Mai. In der Reihe „Altes trifft auf Neues“, welche in diesem Jahr schon zum 6. Male stattfindet, hat sich Kantor Every Zabel auf die Fahne geschrieben das Werke längst verstorbener Komponisten neben neu entstandenen Musikstücken erklingen. In diesem Jahr singt der Chor die Messe in C-Dur von W.A. Mozart. Diese trägt auch den Beinamen „Orgelsolomesse“. Mit ihr soll an den Geburtstag der Sauer-Orgel in der Kirche gedacht werden, die vor 30 Jahren in unserem Kirchengebäude aufgebaut wurde. Mit ihren 17 Registern, 2 Manualen und Pedal wird sie neben dem „Benedictus“ in der Mozartmesse auch in dem Orgelkonzert in B-Dur von G.F. Händel ihre Klangpracht zeigen können. An der Orgel sitzt an diesem Abend Dr. Christopher Hausmann aus Jena. Eröffnet wird dieses besondere Konzert mit der Bachkantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Solosopran und Orchester. Den Sopranpart übernimmt Teresa Suschke aus Leipzig, die dem Hermsdorfer Publikum bestens bekannt ist. Als Orchester konnte wieder das Reußische Kammerorchester aus Gera gewonnen werden. Dieses wird neben dem klassischen Instrumentarium auch mit Bandinstrumenten anreisen. So wird ein Saxophon in der modernen Messe erklingen, welches auch die Hauptstimme in „Das alte Schloss“ von M. Mussorgsky und im „Libertango“ von A. Piazzolla übernimmt.

Das zweite große Werk für den ökumenischen Chor ist die Pop-Messe vom niederländischen Komponisten Jacob de Haan (*1959). Diese beiden Messen trennen 250 Jahre von ihrer Entstehungszeit. Was sie vereint ist der gleiche Text der erklingen wird, die Musik wird die Zuhörer beide Male aufhorchen lassen.

Als weitere Solisten singen Juliane Streller (Alt), Chorleiterin des Männerchores Reichenbach, Raphael Weis (Tenor), Leiter des Hermsdorfer Lehrerchores und David Bong (Bass) unter dessen Leitung der Frauenchor Stadtroda steht.

Die Gesamtleitung des Konzertes, welches 19.30 Uhr beginnt, hat Kantor Every Zabel. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren haben freien Eintritt.

Enden wird das Konzert mit dem Stück „Hevenu schalom – Wir wünschen Frieden“. Dieses israelische Volkslied, das von Juden weltweit gespielt und gesungen wird, drückt die Sehnsucht nach Frieden aus, den das jüdische Volk seit Jahrtausenden nicht hat.

Das ist auch der große Wunsch des Chores – Frieden aller Welt.

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