Sportverein 1990 St. Gangloff bekam Lottoüberschussmittel für Anschaffung einer Beschallungsanlage - meinanzeiger.de
6. Juli 2012
Hermsdorf

Sportverein 1990 St. Gangloff bekam Lottoüberschussmittel für Anschaffung einer Beschallungsanlage

St. Gangloff. Am Dienstag Abend war die St. Gangloffer Sportvereinsmitglieder ein Feiertag.
Aus den Händen von Landrat Andreas Heller und MdL Wolfgang Fiedler (beide CDU) erhielt der SV 1990 St. Gangloff einen Fördermittelbescheid in Höhe von 2000,- Euro.

Zuzüglich Eigenanteil von knapp 1000,- Euro kann der Sportverein nunmehr eine Multimediataugliche Beschallungsanlage erwerben und in die Turnhalle einbauen lassen, welche allen Nutzern der Turnhalle zu Gute kommt.

„Wir haben die Halle richtig gut ausgelastet, in den Wintermonaten ist die Kapazität mitunter gar nicht ausreichend“ weiß Bürgermeister Frank Wiedenhöft zu berichten.
Vereinsvorsitzender Torsten Hadasch beginnt sogleich aufzuzählen: insgesamt vier Gymnastikgruppen, je zwei Volleyball- und Badmintonteams, eine Kindertanzgruppe, der Faschingsverein, die Feuerwehr und der Kindergarten sind regelmäßige Nutzer, im Winter wollen auch die Fußballer noch unter das Hallendach. Da muss genau geplant werden, wer wann rein darf“.

Der Vereinsvorstand hatte weitere Problempunkte im Visier. So ist eine Netzanlage für die Volleyball- und Badmintongruppen ebenso dringend nötig, wie neue Fußballtore für den Nachwuchs.

„Wir haben zunächst uns für die Maßnahme entschieden, welche den meisten zu Gute kommt“ schließt Torsten Hadasch ab. „Letztlich hilft die Anlage tatsächlich allen Nutzern der Turnhalle“.

Die Lösung mit einem CD-Player auf dem Hallenboden bereitete immer wieder Probleme – die CD sprang unkontrolliert. Das war kein Dauerzustand “ stellt Badminton-Abteilungsleiter Carsten Staps fest.

Da die Gemeinde St. Gangloff die Turnhalle in ihre Obhut übernahm, mit hohem finanziellen Aufwand die Fensterfront sanierte und die Wände dämmte, bietet die Halle beste Voraussetzungen um Sport und Kultur in St. Gangloff zu unterstützen.
„Da hier die Nutzer von fünf bis 75 Jahren nahezu Schlange stehen, um die Halle nutzen zu können, selbst von ausserhalb Anfragen bezüglich Hallenzeiten kommen, war es die richtige Entscheidung, die Turnhalle in Gemeindehand zu übernehmen“ resümiert Bürgermeister Frank Wiedenhöft.

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