Zwei weitere Jahre Unterstützung für Thüringer Unternehmen: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau verlängert - meinanzeiger.de
13. September 2019
Ilmenau

Zwei weitere Jahre Unterstützung für Thüringer Unternehmen: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau verlängert

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau

Seit Oktober 2016 unterstützt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau erfolgreich kleine und mittlere Unternehmen aus Thüringen beim Thema Digitalisierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat jetzt einer Verlängerung des Kompetenzzentrums bis September 2021 zugestimmt.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau kann nun weitere zwei Jahre Unternehmen individuell über Wege zur Digitalisierung informieren und sie bei der digitalen Transformation unterstützen. Dank der Förderung des BMWi sind alle Angebote des Kompetenzzentrums für Unternehmen kostenfrei. Auch die gut besuchten Workshops, Stammtische und Roadshows werden weitergeführt. „Wir freuen uns sehr über die Verlängerung unserer Förderung. Das zeigt uns, dass wir gute Arbeit leisten.“, so Dr. Mauricio Matthesius, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau.

Seit dem Start des Kompetenzzentrums 2016 haben hier die Experten verschiedener Fachgebiete des Kompetenzzentrums und seiner Modellfabriken in ganz Thüringen rund 950 Informationsgespräche mit Unternehmen durchgeführt, 400 Vorträge gehalten, sowie 200 Workshops und Stammtische zu den Themen der Digitalisierung realisiert. In der ersten Förderphase erarbeiteten kleine und mittlere Unternehmen gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum in 100 Transfer- und Umsetzungsprojekten konkrete Anwendungsbeispiele und digitale Lösungen. Bei den Unternehmen kommt es gut an, dass die Hilfe praxisnah und im Betrieb erfolgt: „Für die anstehende Digitalisierung der Produktion wurde mir die Modellfabrik Vernetzung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau als Partner empfohlen. Die Unterstützung fand direkt vor Ort statt, war sehr effizient und hat das Unternehmen wirklich nach vorne gebracht.“, resümiert Roger Steiner, einer der Geschäftsführer der NOBLEX GmbH, mit welcher das Kompetenzzentrum im Jahr 2018 ein Umsetzungsprojekt durchführte.

Über die Jahre hat sich das Ilmenauer Kompetenzzentrum ein großes Expertennetzwerk aufgebaut und Kontakte zu IHKs, Multiplikatoren und anderen Digitalisierungsinitiativen, wie beispielsweise dem Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 in Erfurt oder dem regionalen Praxislabor QualiNet 2020 in Saalfeld geknüpft. „Durch die sehr gute Zusammenarbeit im Netzwerk können wir Unternehmer nicht nur im Rahmen unserer Expertisen unterstützen, sondern bei bestimmten Anfragen auch an unsere Partner verweisen.“, so Matthesius weiter.

Auch im anstehenden Förderzeitraum wird die Netzwerkarbeit weiter vertieft. Die Workshops, Stammtische und vielen Informationsangebote bleiben dank der Förderung im Rahmen der Initiative Mittelstand Digital für Unternehmen kostenfrei.

Über Mittelstand-Digital:
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk. Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.

Gruppenfoto v.l.n.r.: Dr. Mauricio Matthesius (Leiter), Heinz-Wolfgang Lahmann (Modellfabrik Prozessdaten), Prof. Jean Pierre Bergmann (Koordinator), Ninette Pett (Geschäftsstelle und Modellfabrik Vernetzung), Constance Möhwald (Modellfabrik 3D-Druck), Christian Schilling (Modellfabrik Produktionssteuerung), Dr. Frank Spiller (Modellfabrik Migration), Josephine Ludwig (Geschäftsstelle), Mathias Eiber (Modellfabrik Vernetzung)

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