Gaststätte „Zur Noll“ ist TOP-Ausbildungsunternehmen der Stadt Jena - meinanzeiger.de
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19. Juni 2020
Jena

Gaststätte „Zur Noll“ ist TOP-Ausbildungsunternehmen der Stadt Jena

IHK-Auszeichnung für viele Aktivitäten, um auf Berufe in der Hotel- und Gaststättenbranche aufmerksam zu machen

Quelle: IHK Ostthüringen

Als Top-Ausbildungsunternehmen der Stadt Jena 2020 wurde die Gaststätte „Zur Noll“ von der IHK Ostthüringen ausgezeichnet. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Gaststätte und Hotel haben ein innovativ durchdachtes Gesamtkonzept, das Schüler auf der Suche nach Chancen im Gastgewerbe ansprechen und mit den Herausforderungen in der Branche vertraut machen möchte.

Ausbildungsleiterin Michaela Jahn sieht im persönlichen Einsatz und durch jahrelange Aufbauarbeit die Grundlage für den Erfolg. „Wir werben nicht mit Anzeigen um Azubis, sondern arbeiten mit verschiedenen Institutionen und Netzwerken branchenübergreifend zusammen, um Schüler ab der 8. Klasse gezielt anzusprechen. Innerhalb der Berufsvorbereitung durch die Krankenkassen gehe ich mit an die Schulen in Jena und Umgebung, um Berufe im Gastgewerbe vorzustellen“, so Michaela Jahn. Dabei komme es ihr darauf an, den Jugendlichen näherzubringen, worauf sie sich bei einem Beruf als Koch, Restaurant- oder Hotelfachmann einlassen.

Auch wenn auf einen Ausbildungsplatz keine 60 Bewerber mehr zu erwarten sind wie noch Anfang der 90er Jahre, Bewerbermangel für einen Ausbildungsplatz gebe es nicht. „Es hat sich herumgesprochen, dass wir ein faires Ausbildungsunternehmen sind, Azubis fördern, sofern sie es wollen. Zudem sei auch ein sehr gutes Verhältnis zur Berufsschule ein Grund, warum der ein oder andere Jugendliche den Weg in das Jenaer Unternehmen findet.

Schüler können vor der endgültigen Entscheidung ihrer Berufswahl das Unternehmen vorab im IHK-Schülercollege oder durch ein- bis zweiwöchige Praktika kennenlernen. „In diesem Jahr beenden zwei Azubis ihre Ausbildung und zwei haben wieder einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, so dass in der Regel acht Lehrlinge bei uns im Haus sind. Insgesamt bilden wir seit 1995 regelmäßig Jugendliche in drei verschiedenen IHK-Berufen aus“, erklärt Michaela Jahn, die ehrenamtlich in zwei IHK-Prüfungsausschüssen mitarbeitet.

Während der Ausbildung profitieren die Jugendlichen von interner Weiterbildung in Form von Schulungen und Seminaren. Aktivitäten wie ein Kennlerntag der alten und neuen Azubis mit einer Fahrt in ein Weingut gehören ebenso dazu und stärken den Teamgeist. Nach der Ausbildung werden die jungen Fachkräfte übernommen bzw. sammeln in anderen Häusern weitere Erfahrungen. Besonders freut es Michaela Jahn, wenn der eine oder andere dann wieder den Weg zurück „Zur Noll“ findet.

 

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