26. Juni 2018
Jena

In Jena gefundene Fliegerbombe ist ungefährlich

Die am heutigen 26. Juni auf dem Schott-Gelände bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist ungefährlich, teilt die Landespolizeiinspektion Jena mit.

Hier das Protokoll des Tages:

12 Uhr: Fund einer größeren Fliegerbombe bei Erdbauarbeiten auf dem Schott-Werksgelände. Die Bombe befindet sich in einer Baggerschaufel. Die Bauarbeiten werden eingestellt. 55 Mitarbeiter des Werkes werden evakuiert. 

Der Fundort befindet sich zirka 20 Meter von der Bahnstrecke Jena-West – Gera entfernt, die Bahnstrecke nach Gera wird gesperrt.

12:.40 Uhr: Evakuierung des Sandwegs/Ecke Felsenkeller sowie des Bereichs mit Sichtkontakt zum großen Schott-Gebäude. Die Stadt Jena organisiert Transportmöglichkeiten, vorerst Sammelstelle der Evakuierten im Amtsgericht Jena

12.45 Uhr: Das Max-Planck-Institut nahe der Bahnstrecke wird evakuiert. 

13.07 Uhr: Meldung durch Firma Tauber/Delaborierung: Bombe entschärft, keine Gefahr mehr, Evakuierungsmaßnahmen aufgelöst. 

Bei der Bombe handelt es sich um eine amerikanische 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Sie wurde damals während des Krieges bereits entschärft, beide Zünder waren sachgemäß entfernt worden. Danach hat man die Bombe vermutlich einfach im Erdreich entsorgt.“ Ähnliche Bombenfunde gab es bereits mehrfach hier in Jena“, so die Polizei: „Oft wurden damals, während des Krieges, die entschärften Bombenkörper einfach in die Saale geworfen.“

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