15. September 2017
Jena

Jedermannfliegen 2017

ModellSport Kahla e.V. lädt am 23. September 2017 zu einem kleinen Flugwettbewerb ein

Der Name der Veranstaltung macht es schon deutlich: „Jedermannfliegen“ ist am 23. September auf dem Modellflugplatz des Modellsport Kahla e.V. bei Zwabitz angesagt. Beim Wettbewerb wird es Wertungen im Bereich Junioren und im Bereich Senioren geben. Die Wettbewerbsregeln sind auf den UHU-Cup ausgelegt und gelten für die Klassen Schleuder-UHU und Electric-Class.

„In der Wettbewerbsklasse „Schleuder-Uhu“, muss ein kleines Segelflugmodell mit der Hand auf Höhe geschleudert werden und dann möglichst lange segeln. In der „Electric Gliding Class“ muss ein elektrisch angetriebenes Segelflugmodell eine bestimmte Zeit lang segeln und anschließend eine Ziellandung ausführen“, erläutert der Jugendbetreuer des Modellsport Vereins, Stefan Radzio.

Die Jüngsten des Vereins haben sich während einer Flieger-Ferienfreizeit des Vereins im Juli dieses Jahres intensiv auf „Uhu-Flugwettbewerbe“ vorbereitet.

Der Wettbewerb wird am 23. September 2017, in der Zeit von 10 Uhr – 15 Uhr ausgetragen.
Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis Freitag, 22. September per Mail an  vorstand@modellsport-kahla.de möglich.
Mehr Informationen und eine Anfahrtsbeschreibung finden Interessenten unter www.modellsport-kahla.de.

Ausschreibung zum Wettbewerb:


Veranstalter: ModellSport Kahla e.V.
Wettbewerbstermin: Samstag, 23.09.2017 , 10.00-15.00 Uhr
Anmeldung: Freitag, 22.09.2017 (per Mail an Peter Fricke)
Wettbewerbsort: Modellflugplatz Zwabitz
Startgebühren: Keine
Wettbewerbsleiter: Peter Fricke

Wettbewerbsregeln
Die Regeln sind auf den UHU-Cup ausgelegt für die Klassen Schleuder-UHU und Electric-Class.

Teilnahmeberechtigt:
Juniorenwertung:
(Schleuder-UHU)
Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche bis zum vollendetem 16. Lebensjahr.
(Electric-Class)
Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche bis zum vollendetem 18. Lebensjahr.
Seniorenwertung:
(Schleuder-UHU)
Teilnahmeberechtigt sind alle Piloten ab dem 17. Lebensjahr.
(Electric-Class)
Teilnahmeberechtigt sind alle Piloten ab dem 19. Lebensjahr.

Bauvorschriften für alle Klassen:
Faserverbundwerkstoffe sind nur für den kompletten Rumpf, alle Holme, Verbinder für Flügel als auch Leitwerke gestattet.
Zeitnahme:
Fernlenkklassen: Beginnt mit dem Verlassen aus der Hand (Schleuder-UHU, Electric-Class), Abheben vom Boden (Electric) bzw. mit dem Ausklinken des Hochstartseils (Gliding-Class, Open-Gliding) bis zum Stillstand des Modells dabei wird nur jede volle Sekunde gewertet.
Startfenster:
Sofern ein Startfenster für die jeweilige Klasse festgelegt ist, bestimmt dieses den Zeitrahmen des oder der Starts für den Wertungsflug (-flüge), das heißt nur, der Start muss innerhalb dieser Zeit erfolgt sein und der Flug sowie die Zeitnahme können darüber hinaus zu Ende geführt werden.
Die einzelnen Klassen:
Fernlenkflug – Schleuder-UHU
– maximale Spannweite 100 cm
– Modelle werden ohne Hilfsmittel vom Teilnehmer persönlich aus der Hand
gestartet.
– gesteuert maximal über 2 Funktionen (Höhen- und Seitenruder)
– Maximalgewicht 200g
– Flügel und Wurfstift müssen starr sein
– Geflogen werden Serien. Eine Serie besteht aus 5 Starts, die innerhalb eines Startfensters von 10 min zu starten sind. Die Maximalflugzeit beträgt pro Start 60 Sekunden.
– Es gibt keinen Fehlstart.
– Anzahl der Serien 4
– Wertung: Summe der 3 besten Serien

Fernlenkflug – „Electric-Class“
– maximale Spannweite 250 cm
– Brems- und Wölbklappen nicht gestattet , weitere Steuerfunktionen nicht begrenzt
– Maximalflugzeit 240 Sekunden
– Start mit laufendem Motor aus der Hand. Modelle mit Fahrwerk können auch vom Boden gestartet werden. Der Motor darf nur in den ersten 60 Sekunden der Flugzeit für einen ununterbrochenen Motorflug eingeschaltet werden. In den letzten 180 Sekunden der vorgegebenen Flugzeit darf der Motor nicht mehr eingeschaltet werden. Bei Einschalten des Motors während dieser Zeit gilt der Flug mit diesem Einschalten als beendet. Landepunkte werden dann nicht vergeben. Die Landung erfolgt an einer 20 m langen Landelinie. Bleibt das Modell auf dem Rücken liegen oder steckt das Modell im Boden („Stecklandung“), werden keine Landepunkte mehr vergeben.
– Anzahl der Durchgänge 4
– Wertung: Addition der 3 besten Durchgangsergebnisse ergibt das Gesamtergebnis (Flugzeit und Landepunkte). Jede volle Sekunde ergibt einen Wertungspunkt, beim Überschreiten der vorgegebenen Flugzeit wird für jede volle Sekunde wieder ein Punkt abgezogen.
– Gemessen wird der größere Abstand von Rumpfnase oder Rumpfende zur Landelinie. Es gibt maximal 50 Landepunkte, je volle 10 cm Abstand wird ein Punkt abgezogen.

Siegerehrung
Nach Beendigung auf dem Flugplatz
Sonstiges:
– Für jeden Piloten ist ein Zeitansager zugelassen – die Auswahl erfolgt durch den Piloten.
– Es können bis zu 2 Wettbewerbspiloten in der Luft sein.
– Freies Fliegen während des Wettkampfes ist nur AUSSERHALB der Start- und Landebahn erlaubt.
– Es muß nicht mit eigenen Modellen geflogen werden.
– Bei Streitigkeiten ist der Entscheid des Wettbewerbsleiters endgültig.

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