26. Juli 2021
Jena

Jenaer Polizeimeldungen vom 26.07.2021

Symbolbild: G. Zeuner

Gefährlicher Fund

Jena (ots). Einen augenscheinlich gefährlichen Fund machte am Sonntagmittag ein Gartenbesitzer. In der Gartenanlage nahe der Stadtrodaer Straße ragte ein Metallgegenstand aus der Erde heraus. Nach Sichtung durch die Beamten sowie der Feuerwehr konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Granate handelte. Eine hinzugerufenen Spezialfirma gab aber zeitnah Entwarnung. Es handelte sich zum Glück nur um einen alten Stegpfosten. Der Gartenvorstand wurde entsprechend in Kenntnis gesetzt.

Gut durch

Jena (ots). Sonntagabend erging die Meldung über einen Wohnungsbrand in der Anna-Siemsen-Straße. Beamte der Polizei Jena fuhren den Ort des Geschehens an und hielten mit den Wohnungsinhabern Rücksprache. Zum Glück handelte es sich nicht um einen Wohnungsbrand, jedoch war das zubereitete Abendbrot nicht mehr genießbar. Dies war in der Pfanne angebrannt. Beschädigungen oder gar Verletzungen wurden dadurch nicht verursacht.

Schläge im Treppenhaus

Jena (ots). Ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Felix-Auerbach-Straße vernahm am Sonntagabend Geräusche aus dem Hausflur. Diese rührten von einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern her. Vor Ort konnte ein 33-jähriger Geschädigter mit leichten Verletzungen angetroffen werden. Der Täter hatte sich noch vor Eintreffen der Beamten entfernt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Unfall mit mehreren Beteiligten und Verletzten auf A 4

Jena (ots). Am Montagvormittag gegen 08:50 Uhr ereignete sich auf der A 4 in Fahrtrichtung Frankfurt ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Kurz vor der Anschlussstelle Jena-Zentrum kam es zur Kollision von vier Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Lkw auf dem rechten von drei Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Stadtroda und Jena-Zentrum in Richtung Frankfurt. Verkehrsbedingt verringerte der 35-jährige Lkw-Fahrer kurz vor der Anschlussstelle Jena-Zentrum das Tempo und soll die Warnblinkanlage eingeschaltet haben. Eine 55-Jährige, die mit einem Ford Fiesta dem Lkw folgte, verringerte ebenfalls die Geschwindigkeit. Zwei nachfolgende Verkehrsteilnehmer erkannten die Situation offenbar zu spät. Ein 29-Jähriger mit einem Kleintransporter und eine 56-Jährige mit einem Pkw Renault fuhren auf das Stauende auf. Der Ford Fiesta hinter dem Lkw wurde unter das Heck des Aufliegers geschoben. Die 55-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Kameraden der Feuerwehr befreit werden. Sowohl sie als auch der Fahrer des Kleintransporters und die Fahrerin des Renaults wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer war unverletzt geblieben. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt war für die Rettungs- und Bergemaßnahmen für rund zwei Stunden voll gesperrt. Danach wurde der linke Fahrstreifen für den Verkehr frei gegeben.

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