19. März 2021
Jena

Ostern mit der Jenaer Philharmonie: Frühlingskonzert bei JenaTV

(Foto: Jenaer Philharmonie)

Endlich können die Musikerinnen und Musiker der Jenaer Philharmonie wieder gemeinsam – vorerst in kleiner kammermusikalischer Besetzung – proben und das Volkshaus Jena mit Musik erfüllen. Da Livekonzerte mit Publikum noch nicht möglich sind, nimmt das Orchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Simon Gaudenz nun mit JenaTV für sein Publikum ein Frühlingskonzert auf, das am Donnerstag, 1. April um 20 Uhr bei JenaTV und im JenaTV-Livestream (www.jenatv.de) ausgestrahlt wird und anschließend am Samstag, 3. April um 10 Uhr und 20 Uhr sowie am Montag, 5. April um 14 Uhr und 22 Uhr wiederholt wird.

In ihrer vollen Größe ist es der Jenaer Philharmonie derzeit noch nicht erlaubt zu spielen und so entstand in der Konzertplanung mit Stücken für die mögliche Besetzungsstärke von neun Musikern ein spannendes Kammerkonzertprogramm: Eröffnet wird das Frühlingskonzert mit Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade Nr. 12 c-Moll für Bläseroktett, die der Komponist 1782 vermutlich für die Bläser des kaiserlichen Hofes in Wien geschrieben hat. Anschließend erklingen die Tänzerischen Präludien für Kammerensemble des zeitgenössischen polnischen Komponisten Witold Lutosławski in einer Bearbeitung von 1959. Das Konzert endet mit Johannes Brahms’ Serenade Nr. 1 D-Dur, die von 1857 bis 1859 entstand, zunächst für kleines Orchester, danach für große Besetzung. Im Frühlingskonzert spielen die Musiker der Jenaer Philharmonie die Rekonstruktion der nicht erhaltenen Urfassung für Nonett.

 

Sendetermine:

Donnerstag, 01.04.2021, 20:00 Uhr
Samstag, 03.04.2021, 10:00 und 20:00 Uhr
Montag, 05.04.2021, 14:00 und 22:00 Uhr

 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Serenade Nr. 12 c-Moll für Bläseroktett KV 388 (384a) „Nacht Musique“

Witold Lutosławski:
Tänzerische Präludien für Kammerensemble, 3. Version

Johannes Brahms:
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11, Rekonstruktion der Urfassung für Nonett

Musiker*innen der Jenaer Philharmonie

Simon Gaudenz, Leitung

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