Experimentelles Radio: Radionachrichten aus der Zukunft - meinanzeiger.de
10. Juli 2020
Kultur

Experimentelles Radio: Radionachrichten aus der Zukunft

Nur noch bis Montag sendet das interdisziplinäre Radioprojekt "ShiftFM" im Stream auf der Website www.bauhaus.fm und geht in Form einer fiktiven Dokumentation der spannenden Frage nach: Wie bewertet man Corona in 30 Jahren? Foto: Bauhaus-Universität Weimar

„ShiftFM – das remote Radio der Bauhaus-Universität Weimar“
ist nur noch bis Montag auf Sendung bei www.bauhaus.fm

Das interdisziplinäre Radioprojekt „ShiftFM“ des Sommersemesters 2020 war eine Woche lang on air.

Von Montag, 6. Juli, 19 Uhr, nur noch bis Montag, 13. Juli, 23 Uhr, läuft das Programm des experimentellen Radios im Stream auf der Website www.bauhaus.fm und zeitweise auf Radio Lotte Weimar.

 

Ein Radioprogramm aus dem Jahr 2050

Das Besondere:
Das Radioprogramm wird remote und aus der Zukunft gesendet.

Das Programm blickt aus dem Jahr 2050 zurück auf das sehr besondere Jahr 2020.

 

Wie denkt man in 30 Jahren über Corona?

Ein Semester lang haben die Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen die Herausforderungen der Corona-Pandemie-Gegenwart betrachtet und sich dabei überlegt, wie man in dreißig Jahren auf dieses Sommersemester zurückblicken wird.

Welcher gesellschaftliche und medientechnische Wandel hat sich im Zuge der Pandemie vollzogen?
Wie haben sich Einstellungen der Menschen verändert?
Welche Rolle kam dem Radio dabei zu?

 

Kreativer Umgang mit den Herausforderungen
eines digitalen Semesters

Als bekannt wurde, dass das Sommersemester 2020 vorwiegend digital stattfinden muss, initiierten Prof. Nathalie Singer mit fünf weiteren Lehrenden am Experimentellen Radio und Prof. Dr. Christiane Voss, Professur Philosophie audiovisueller Medien, das Projekt zusammen mit bauhaus.fm.

 

Experimentelles Radio als Auseinandersetzung mit der aktuellen Krise

Zum einen stand die Frage im Raum, wie die Produktion einer Radiosendung auch „remote“, also von unterschiedlichen Orten aus der Zukunft gelingen kann.

Zum anderen wollten die Professorinnen zu einer experimentellen Auseinandersetzung mit der aktuellen Krisensituation anregen.

Möglichst viele sollen sich wiederfinden

„Ziel ist es, ein künstlerisches Radio zu erschaffen, das die rasant veränderte Gegenwart künstlerisch-inhaltlich reflektiert.

Möglichst viele Personen sollen sich darin wiederfinden können«, erklärt Prof. Singer zu Beginn des Semesters das Vorhaben.

 

Eine fiktive Radiodokumentation

Entstanden ist nun eine fiktive Radiodokumentation, die den zur Reflexion nötigen Zeitabstand simuliert.

Gesendet wurde eine Woche lang ab Montag, 6. Juli, 19 Uhr, im Stream auf www.bauhaus.fm und zeitweise live bei Radio Lotte Weimar auf der Frequenz 106,6 MHz.

 

Beispiel gefällig?

Zwei Beispiele kurzer Radio-Nachrichten aus der Zukunft können hier angehört werden:

News-Beispiel Nummer 1: https://bit.ly/2BWHZzj
News-Beispiel Nummer 2: https://bit.ly/2D5YppG

 

Viele Unterstützer

Realisiert wurde das interdisziplinäre Radioprojekt in Kooperation mit usma.radio, mobile radio, radio in between spaces (Zentrum für aktuelle Musik e.V.) und anderen Universitäten wie z.B. der HGB in Leipzig oder der HfG Offenbach, sowie mit Alumni der Universität.

 

Dozententeam/bauhaus.fm:

Konrad Behr, Laura Dang, Astrid Drechsler, Sebastian Lederle, Lefteris Krysalis, Fabian Kühlein, Lukas Matthaei, Maximilian Netter, Nathalie Singer, Christiane Voss, Dominique Wollniok u.a.

 

Mehr zum Thema

Weitere Informationen unter
www.bauhaus.fm
und
www.experimentellesradio.de.

Schauen … äh, hören Sie doch mal rein …

 

Quelle: Bauhaus-Universität Weimar

 

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