25. Februar 2022
Kultur

Flott, frivol, mitreißend

Die Besucher können sich auf eine turbulente Operette mit Witz und vielen eingängigen Musiknummern freuen. Foto: Ronny Ristok / ronny.ristok@tpthueringen.de

Die Operette „Der Vetter aus Dingsda“ ist im Theater Gera zu sehen.

„Der Vetter aus Dingsda“ wurde 1921 am Berliner Theater am Nollendorfplatz uraufgeführt und gilt seitdem als Eduard Künnekes (1885- 1953) erfolgreichster musikalischer Schwank.

Drastische Situationskomik, frivole Handlung und flotte, lateinamerikanische Tänze

Dies verdankt er seiner mit drastischer Situationskomik aufwartenden, frivolen Handlung, den flotten, lateinamerikanischen Tänzen sowie eingängigen ­Musiknummern wie „Ich bin nur ein armer Wandergesell“, „Ganz unverhofft, kommt oft das Glück“ oder „Sieben Jahre lebt ich in Batavia“.
In der Inszenierung von Kay Kuntze ist das Stück nun im Großen Haus Gera zu ­genießen.

Die Darsteller begeistern mit bunten Kostümen und viel Spielfreude. Foto: Ronny Ristok

Irrungen und Wirrungen – höchst unterhaltsam erzählt

Die Geschichte hält Amüsantes wie auch Anrührendes bereit, heißt es in einer Presseinformation des Theaters Altenburg Gera:
Julia, die junge Erbin eines Vermögens, kann die Vormundschaft ihres ­Onkels und ihrer Tante nicht mehr ertragen.
Sie lässt sich vom Gericht für mündig ­erklären, um ihren vom ­Onkel nach Batavia verbannten Vetter Roderich heiraten zu können.
Der geldgierige Onkel hat jedoch ganz andere Pläne für seine Nichte:
Er will, dass ­Julia seinen Neffen August heiratet.
Am Abend, als sie die Bestätigung ihrer Mündigkeit erhält, taucht ein Fremder auf, der behauptet, er sei Roderich…

Die Besetzung

Für die musikalische Leitung zeichnet Thomas ­Wicklein, für die Choreographie Anna-Lisa Canton verantwortlich.
Kostüme und die Bühne gestaltet Mathias Rümmler.
Es spielt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera.
Das Kinder- und ­Jugendballett des Theaters Altenburg Gera umrahmt die Operette tänzerisch.
Es singen Anne Preuß als ­Julia de Weert, Julia Gromball vom Thüringer Opernstudio als Hannchen, Johannes Beck als Josef Kuhbrot, Eva-Maria Wurlitzer als Wilhelmine, Johannes Pietzonka als Egon von Wildenhagen, Gustavo Mordente Eda vom Thüringer Opernstudio als Fremder, Kai Wefer als Hans und Alejandro Lárraga Schleske als Karl.

Daten und Karten

Zu sehen ist das Stück im Großen Haus Gera am:

  • Samstag, 5. März, 19.30 Uhr
  • Sonntag, 6. März, 14.30 Uhr
  • Sonntag, 17. April, 14.30 Uhr
  • Freitag, 10. Juni, 19.30 Uhr
  • Samstag, 11. Juni, 14.30 Uhr
  • Sonntag, 3. Juli, 18 Uhr

Infos und Karten gibt es in den Theaterkassen,
telefonisch unter 03 65 / 8 27 91 05
sowie online unter: www.theater-altenburg-gera

Die Besucher können sich auf eine turbulente Operette mit Witz und vielen eingängigen Musiknummern freuen. Foto: Ronny Ristok / ronny.ristok@tpthueringen.de

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