7. Oktober 2011
Kultur

Gedenktafel für Georg Bocklisch an ehemaliger Albersdorfer Schule angebracht

Albersdorf. Eine Gedenktafel für den Oberlehrer Georg Bocklisch prangt seit wenigen Tagen an der ehemaligen Albersdorfer Schule.

Georg Bocklisch, der von 1924 bis 1968 in Albersdorf wohnte und im Jahr 2007 verstarb, machte sich insbesondere mit seiner nahezu Lückenlosen Aufarbeitung der Schul- und Kirchenchronik von Albersdorf einen Namen.
Sein Wirken als Landeschronist ist vielerorts sichtbar. Doch auch der von ihm geschaffene Nachweis der Ersterwähnung von Albersdorf im Jahr 1190 – welcher ihm in Zusammenarbeit mit der FSUJena gelang – verdient enorm großegroße Beachtung.

Der, heute in Frankfurt am Main lebende, Dr. Wolfgang Jäkel war nach der Umwidmung des Naturkundlichen Lehrpfades im Zeitzgrund in „Lehrer-Bocklisch-Pfad“ der Meinung, dass auch in Albersdorf an den verdienstvollen Lehrer Albersdorfs erinnert werden sollte. Dr. Jäkel selbst besuchte als sechs-bis zehnjähriger die Albersdorfer Schule, „wurde dort gutherzig aufgenommen“, wie er zu berichten weiß.

Seiner Initiative ist diese Gedenktafel zu verdanken. „Diese Tafel soll schließlich an eine alte Kultur erinnern, die mit Georg Bocklisch ihren letzten denkwürdigen Vertreter hatte. Der Dorfschullehrer bot der Gemeinde mehr als die Dienstleistung des Unterrichtens und des Orgelspielens. Er vermitteltete den Kindern Heimatkenntnis und hielt die örtliche Tradition fest“ führt Dr. Jäkel zu seinen Beweggründen in Bezug auf seine Finanzierung der Gedenktafel aus.

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