28. Juni 2019
Kultur

smood – für eine intelligente, umweltfreundliche Gestaltung der Innenstädte

Umweltfreundliche Wohnquartiere – BMBF fördert Verbundprojekt »smood« mit 1,1 Millionen Euro

Kürzlich fiel der Startschuss zum Beginn der Initiative „smood – smart neighborhood“ im Klimapavillon in Jena.
Der Verbund aus siebzehn Unternehmen, vier Forschungseinrichtungen und einem Verein in der Region Zentral-Thüringen will zukünftig die energetische Sanierung von Quartieren zu lebenswerten, effizienten und umweltfreundlichen Wohngegenden planen und umsetzen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Initiative, der auch die Bauhaus-Universität Weimar angehört, mit insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Bestandsquartiere sollen von „smood“ mit hohem lokalen Selbstversorgungsgrad erneuerbarer Energien energetisch und warmmieten-neutral umgebaut werden. Die Experten von „smood“ führen dabei neu entwickelte Technologien zur Energiegewinnung und -speicherung mit etablierten Techniken wie Photovoltaik, Solarthermie oder Geothermie zu einem optimierten System zusammen.

Die Professuren Modellierung und Simulation – Konstruktion (Prof. Dr. Guido Morgenthal), Bauphysik (Prof. Dr. Conrad Völker) und Computer Vision in Engineering (Prof. Dr. Volker Rodehorst) an der Bauhaus-Universität Weimar arbeiten gemeinsam an dem Teilprojekt »smood PLAN – Quartiersbezogene Datenaufnahme und -prozessierung – ScanSim«, für das die drei Professuren mit rund 1,1 Millionen Euro vom BMBF gefördert werden.

Die Wissenschaftler bringen ihre Expertise in innovativen Themen wie der Drohnen-basierten Zustandserfassung und -bewertung von Bauwerken, sowie der anschließenden automatischen Bildanalyse, ein. Zudem werden digitale Planungswerkzeuge zur Gebäudemodellierung und -visualisierung entwickelt.

„Mit smood erhebt das Thüringer Bündnis Anspruch auf die Innovationsführerschaft für gesamtheitliche Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender und neuer Gebäude, Quartiere einschließlich Industrie und deren Infrastrukturen“, betont Dr. Kersten Roselt, unternehmerischer Bündnissprecher des Projektes und Geschäftsführer der JENA-GEOS.

Der Hintergrund des Regionalen Wachstumskerns „smood“ 

Der Wachstumskern „smood“ ist ein Bündnis aus siebzehn Unternehmen, vier Forschungseinrichtungen und einem Verein in der Region Zentral-Thüringen mit der gemeinsamen Kernkompetenz zum energetischen Stadtumbau und der Innovationsstrategie für eine systemische Wertschöpfung bei der Umsetzung Energieeffizienter Bestandsquartiere.

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.smood-energy.de 


Quelle: Medienservice der Bauhaus-Universität Weimar

Auch interessant