2. Juli 2019
Kultur

Sommer, Sonne, Ferienstau

Stauprognose zum Ferienbeginn in Thüringen

Nur noch wenige Tage und Thüringens Schülerinnen und Schüler starten in die
Ferien. Sind die Schulen leer, wird es auf den Fernstraßen voll, mahnt der ADAC Hessen-Thüringen.
Ob in RichtungBerge oder Meer, auch im ansonsten wenig staugeplagten Thüringen kann es voller als sonst auf den Straßen werden.

Wer kann, sollte möglichst zeitversetzt fahren

Mit starkem Reiseverkehr ist in den Sommerferien freitags zwischen 13 und 20
Uhr und an den Wochenenden zwischen 9 und 15 Uhr zu rechnen.

Etwas Erleichterung verspricht das Lkw-Ferienfahrverbot, welches von Anfang Juli bis Ende August immer samstags von 7 bis 20 Uhr auf ausgewählten Autobahnen und Bundesstraßen gilt.

„Wer kann, sollte antizyklisch fahren“, rät Cornelius Blanke, Pressesprecher
des ADAC Hessen-Thüringen. „Am besten Sie starten versetzt zu den
Hauptreiseströmen, wie beispielsweise Sonntagnachmittag oder unter der
Woche nach dem Berufsverkehr.“

Je nach Länge der Strecke empfiehlt es sich unter Umständen auch, einen Zwischenstopp mit Übernachtung einzulegen.

Urlauber sollten ihre Reise vorab gut planen

Vor allem auf der Achse Nürnberg – Berlin (Autobahn A 9) ist mit erhöhtem
Verkehrsaufkommen zu rechnen. Auch auf den Strecken rund um das Erfurter
und das Hermsdorfer Kreuz müssen aufgrund einiger Baustellen Verzögerungen eingeplant werden. Das Verkehrsaufkommen steigt nochmals an, wenn in Bayern Ende Juli die Ferien beginnen. Dann geht gleichzeitig der
Urlaub in Berlin und Brandenburg zu Ende und die Rückreisewelle rollt an.
Günstigste Reisetage sind Dienstag oder Mittwoch.

Urlauber sollten ihre Reise vorab gut planen, um mögliche Alternativrouten im
Kopf zu haben. Obwohl die meisten Fahrer auf ein Navigationsgerät vertrauen,
hat sich das Mitführen einer Straßenkarte bewährt.  

„Starten Sie ausgeruht in den Urlaub, planen Sie genügend Pausen ein und sorgen Sie für ausreichend Essen und Trinken für alle Reisenden“, so Cornelius Blanke. „Verzichten Sie jedoch auf fettige Speisen und stark gezuckerte Getränke, welche Kreislauf und Konzentration belasten können.“


Die besonders belasteten Strecken:

  •  Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  •  Großraum Hamburg
  •  A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden
  •  A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
  •  A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg
  •  A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  •  A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  •  A 6 Metz/Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim
  •  A 7 Hamburg – Flensburg
  •  A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  •  A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  •  A 9 Berlin – Nürnberg – München
  •  A 10 Berliner Ring
  •  A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
  •  A 24 Berlin – Hamburg
  •  A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  •  A 66 Wiesbaden – Frankfurt
  •  A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  •  A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  •  A 99 Umfahrung München



Auch auf dem Weg und im Ausland ist mit Staus zu rechnen

Lange Zwangsstopps sind auch im benachbarten Ausland zu erwarten.
Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten, schreibt der ADAC Hessen-Thüringen.

Eine detaillierte Übersicht über die Staufallen im Ausland gibt es unter: www.adac.de/reise-freizeit/reise-sicherheit/staufallen-ausland

Staugefahr besteht bei der Einreise nach Deutschland an den drei Autobahngrenzübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim).

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